Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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2-8' Bbodfruchtbaum.

ringe ThcilchcN, die man als Spuren der Saamcnkmie au»scbcn kann. Sie werde» daher alle durch Ableger daselbstfortgepflanzt, welche man erhält, indem zunächst über derErde am Stamme eines alte» Baumes Einschnitte gemachtwerden. Hingegen findet man aufIaöa, Batavia, Am»lboina, Band», Sumatra und den übrigen Gewürzt,stein.Neu-Guinea, Celcbcs und den Philippinen häufig einewild wachsende Sorte, deren weniger ansehnliche FrüchteKerne, wie Mandeln, enthalten, aus denen wieder jungeBäume erwachsen; von dieser Sorte ist allem Vermuthennach die kultiviric entsprossen. Wenn übrigens der Ort,wo eine Pflanze wild wächst, eigentlicher ihr Vaterland gc»nannt werden kann, als jener, wo sie gebauet wird: so istes wahrscheinlich, daß der Brodbaum ursprünglich auf de»naher an Asien grenzenden Inseln zu Hause ist, und späte«hin (wenn? — läßt sich schwerlich genau bestimmen) —durch Menschen weiter ostwärts gebracht worden ist. NachRumpf a. a. O. I. S. ioi. und Oore, etc-. 191.wird, um junge Bäume zu erhalten, die Wurzel d.ö altenBaumes von der Erde cntblöset, und an der Ober fläche ein-gekerbt. Aus diesen Einschnitten kommen eine MengeSchößlinge hervor, welche mit einem Theil der daran gelaftsencn Wurzel in eine fette Moorerde, mit etwas Sand undMuschelkalk vermischt, verpflanzt werden. Auf den So-cietäts-Inseln hat man abgeschnittene Zweige gesteckt undBäume daraus erhalten. Von den 2 und zjährigen Schöß-lingen wirb der Splint zu Musselin ähnlichen Zeugen verar-beitet, von den getrockneten Wurzeln aber Arzney gegen dieRuhr, von den abgefallenen Blüth-Kätzchen Zunder, Undvon dem ausfließende» Milchsaft ein i fester Kitt gemacht.Labilladicre undLahaye, welche den La Peyrou-se aufsuchten, brachten von den freundschaftlichen Inselnjunge Pflanzen des Brodbaumü mit nach Jsle de Franceund Neunten; Journal für Fabrik. 1821. April.S. ZZ2. Am 25ten April 1821 schrieb deswegen der Bür-ger C er ö von Jsle de France folgendes an den Seemimster

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