Brücke.
Mitte gemeiniglich zu hoch sind, so sind die andern, diemehrere Bogen haben, gewöhnlicher. Die Bogen müssenaber allemal von ungleicher Zahl seyn, damit bey schiffba-ren Flüssen, wo Zugbrücken angelegt werden müssen, einBogen recht in der Mitte zu stehen kommt. Der Ursprungder Brücken verliert sich kr den fabelhaften Zeiten des Aller-thums, und es läßt sich weder die Zeit, wenn sie aufka-men , noch ihr erster Erfinder mit Gewißheit bestimmen.Man hat einige griechische Münzen gefunden, wo auf dereinen Seite der Janus mit zwey Gesichtern, auf der an-der» aber eine Brucke abgebildet ist, daher wollen einigedie Erfindung der Brücken dem Ianus zuschreiben, deneinige für den Noah, andere aber wahrscheinlicher für ei-nen alten König in Latium halten, der zu den Zeiten desSaturns lebte.
«r/ne. L -/L r68;. I. p. 892. Die älteste Nachricht voneiner Brücke findet man im II, ». 99. , wel-
cher erzählt, daß Menes, der zwischen 1802 und 192s n.E. d. W. in Aegypten als König regierte, eine Brücke übereinen Arm des Nils habe bauen lassen. Späterhin wur-den in Aegypten viele Brücken über die Kanäle des Nils ge-schlagen. Im ü/o^. II. 8- S- 121. wird die KöniginScmiramis, die vom Jahr 2o;8 bis 2290 n. E> d. W.
lebte, als die vorgebliche Erbauerin der prächtigen Btückeju Babylon über den Cuphrat gerühmt. Nach Di 0 d 0 ewar diese Brücke 477 Ruthen 2 Fuß 7 Fell lang; alleinder Euphrat war ja bey Babylon nur ein Stadium breit.Glaubwürdiger ist daher die Nachricht beym ^'^1.
/>. »27z. /r., wo es heißt, daß Liese Brücke ioo Ruthentaug und 4 Ruthen breit gewesen sey. Diese Brücke wa>nicht gewölbt; sie hakte aber schon steinerne mit eisernerKlammern verbundene Pfeiler, deren Fugen mit Bley aus-gegossen waren; H^ochoe. II. ». 186. Die Pfeiler gegenden Strom halten ungemcin weit herauslaufende Schngbl,die das Wasser von weiten schon theilten und dessen Gcwätschwächten; O/och /. c, -- Nach der Erzählung rrs
Bar-