Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
231
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Brücke.

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;8c>2. Nr. 2zy> Bcuchbandagen von anerkannter G-'tte ver-fertigen Schmidt, Schropp, Dufft, und in Würz-bürg der Professor Brünningha » sen; Reichs- An-zeiger. i8o;. Nr. 21. Eine Geschichte der Bruchband-kunst findet man in folgender Schrift: Juville's,Bruch sch ade narztcs zu Paris, Abhandlungüber die Bruchbänder und andere bey Ge-bährmuttcrsenkungen, Aftervorfällen, künst-lichen Aftern und Uncnthaltsamkcit deSHarns anwendbare Verbände, aus demFran,zös. übersetzt, mit 14 Kupf. nebst einer Vor-rede vom Herrn Professor Schcegcr t» Er-langen. Nürnberg. 1800.

Brüche s. Decimal - Brüche.,

Brücke ist e'n, über Flüsse, Gräben und Seen, aus Holz,Steinen oder Eisen, erbaueter Weg, damit man über daSWasser gehen, reiten oder fahren kann. Die Brücke» findentweder feste und unbewegliche, oder bewegliche, welcheletztere aych fliegende, ober Schiffbrücke» genannt werden.Die festen hölzernen Brücken sind entweder Jochbrücken,welche aus starken, von gutem festen Holze gemachte» Eal.ken bestehen, die entweder auf hölzernen Jochen oder aufsteinernen Pfählen ruhen, und mit guten Bohlen »ach derDueere belegt sind, die auf die Balken genagelt werben,auch wohl auf beyden Seiten mit einem Geländer versehenfind, und, wenn die Brücke über einen schiffbaren Fluß ge-baut ist, in der Mitte eine Zugbrücke hat, so daß großeKähne mit ihren Masten durchführen können; oder es sindHang-und Gprengwerke, die aber nicht so dauerhaft sind.Die steinernen Brücken werden entweder anf einem oder meh-rere» aus dem Grunde des Wassers gewölbten Bogen er-bauet. Die erste Art, die nur einen Bogen hat, ist zwarsehr künstlich, weswegen die Ponkc Nialto zu Venedig überhe» großen Kanal berühmt ist; da aber diese Brücken in der

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