Brücke.
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!igenz»Blatt der Allgcin. kit. Zeitung. Jena.r8or. Nr. r6o.
Der erste, der von dem Bau steinerner Brücken ge-schrieben hat, ist Leo Baptistn Alberti an6 Floren;,der 154s starb, welcher im 8tcn Buche seiner Baukunst da.von handelt. Diejenigen Grunddamme der Brücken, woman das Stück des Strombettes, worauf die Brücke zustehen kam, nur unordentlich, ohne Mörtel, 4 bis 5-Fusthoch mit Steinen bewarf, sollen die Römer erfunden haben.Man nennet diese Grundlegung Lriciuewße üe iVlarläl, weilbey der Stadt Marsal in Lothringen mehrere Brücken aufeinen solchen Grund gebaut sind. Sauvagere bcschriehdiese Bauart im Jahr 1740; Huth'S AllgemeinesMagazin der bürgerlichen Baukunst. Wer-tn ar- 1796. 2. jBd. 2. ?h. S. 85. Cornelius Dan»ckertS (P i6Z4) soll die Manier, steinerne Brücken ohneHemmung des WasserS zu erbauen, erfunden haben; Sul-zers Theorie der schönen Künste. I. S. Z47.Der französische Ingenieur Doglic erfand eine neue Art,schöne und nützliche Brücken, die weder Dämme von Pfäh-len , nocv daö Auspumpen des Wassers nöthig haben, übergroße Flüße zu bauen. Franz Bloudcl, der im Jahr1666 vier alte Bogen der Brücke üe Samt« über dieOmre,,-tes wieder neu aufführen ließ, war der erste, der dieses mit-telst eines gemauerten fünf Fuß dicken GrunddammcS auSSteinplatten und hölzernen Rostwecken bewerkstelligte, diehorizontal auf thonigtcn Grund und Boden, der sich leichtrein schöpfen laßt, aufgeführet wurden- Herr de Rcgc ->mortc erfand folgende Methode: er legte ein Lager ronThon in Streifen nur 8 Zoll auf einem feinen Sande, wel-cher bis auf 9 Fuß unter dem niedrigen Wasser ausgchodcnwar, um ihn horizontal zu machen. Dieses Lager bedeckteman mit 8 Zoll dicken Bohlen, wodurch das unmerklicheDurchseigern des ErundwasscrS durch den Sand verhütet«ird. Auf diese Bdhiendeckx ließ er de» steinernen Grund-.
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