Brunnen.
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(Äori'üiv e«r?'«7^v) darüber. Auch in den Tempeln gab esBrunnen, z. G- zu Rom in dem Tempel der bans Des, undzu Pergamus im Tempel des Aescul ap's. In Göotienhatte Apoll einen Brunnen/ von dem die Fabel dichtet,daß hie, welche daraus tranken, weissagen konn-ten. Nero ließ einen Brunnen mit einer Wasser-orgel machen, und ergötzte sich bey den wichtigsten Ge-schäften dabey.
Für die, welche einen Brunnen graben lassen wollen,ist es wichtig, zu wissen, ob und wie tief man an einem beistimmten Orte Wasser finden werde, damit man die Kostennicht vergeblich aufwendet. Der Graf vo » Mellinhakzu diesem Zweck folgendes Mittel bekannt gemacht; mannimmt einen neuen, wohlglafuctcn, irdenen Topf, thutungelöschten Schwefel, Grünspan und weißen Weyrauch,von jedem 5 Loth, wohl pulveristrk, in denselben, decktih»Mit 5 Loth Verlorner Schaafwollc zu, wagt ihn genau,gräbt ihn bey trockener Witterung einen Fuß tief in die Er-de, und schüttet den aufgeworfenen Boden über den Topfher. Nach Verlauf vyn 24 Stunden gräbt man den Topfwieder aus, und wägt ihn aufs neue. Hat er i,,r Gewichtabgenommen, so ist gar kein Wasser an dem Orte zu finde».Hat er aber zugenommen, so findet man bey zwey Loth Zu-nahme das Wasser 7; Fuß tief, bey 4 Loth 50 Fug, bey6 Loth Z7^, bey 8 Loth 25 und bey io Loth ivz Fuß tief.Unterricht, eingefriedigte Wildbahncn odergroße Thiergärten anzulegen und zu behan-deln, um dadurch das Wildpret nützlicherund unschädlich zu machen; von A- W. Gra-fen von Mellin. Berlin. 1820. i. Tb. 9. Kap. §.41»Auch künstliche Veranstaltungen, durch welche man Wasser indie Höhe zu springen nöthiget, werde» Brunnen genannt.Dcrgl. Heronsball, Heronsbrunnen, Spring-brunnen, Zauberbrunnen, Ziehbrunnen,
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Brun-