Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Brunnen.

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nannte, hatte Abraham mehrere in dem Lande der Phi-Wer graben lassen, i Mos. 26, 15. Jsaac's Knechtegruben im Lande Gcrar eine Cisterne, in welcher Qiiellwasiscr, oder, wie es die Hebräer nennen, lebendiges Wasserzusammenfloß, und die ihnen die einheimischen Hirten strei-tig machten, daher sie noch zwey Cistecnen in jener Gegendgraben mußten; r Mos 26, ry — 22. Die Mündungder Cisternen wurde gewöhnlich mit einem Stein bedeckt;Jacob wälzte der Rahe! den großen Stein weg, womitdie Cisterne bedeckt war; r Mos. 29, z. 8-10. — Dio-dor von Sicilien I./ä. II. c^/>. 12.)

erzählt, daß die Araber im wüsten Arabien Cisternen gra-be», um das Regcnwasser darin» zu sammeln. Diese Ci-sternen haben oben eine ganz kleine Oeffinuig, tiefer hinabgraben sie sie aber immer weiter, bis sie unten so geräumigwerden, daß jede Seite eine Länge von rc>2 Fuß hat»Nachdem sie diese Behältnisse mit Regenwasser gefüllt haben,verstopfen sie ihre Mündungen, und machen sie oben demübrigen Erdboden gleich, lassen aber gewisse Merkzeichen zu-rück . an denen sie den Ort der Mündung wieder erkennen.Der Jacvbsbrunncn, der eine englische Meile von Naplusa,oder dem alten Sichem liegt, und dessen Ioh. 4, 5. ge-dacht wird, wird noch jetzt den Fremde» gezeigt; Bu-sch in g'ö Geographie von Asien. S. Z62.40z. Sozeigt man auch noch den versiegelten BrunnciiSalomons,eine Viertel-Meile von Bethlehem (Büsching a. a. O.E. 348-ZY8), den Brunnen Jesreel (Büsching. S.405.), und den EliaSbru 1111 en, der auf der West-seite des Bergs Karmel liegt; Büsching a. a. O.S» 407. —

Dana 11 s lehrte die Griechen zuerst Brunnen graben,ZV/«. 56. Athen war anfangs ganz trocken und ohne

Wasser, wie Dicäarch schrieb; aber der Fleiß der Ein.'wobner, besonders unter dem Solo», ersetzte diesen Man-gel durch viele Brunnen, und man sitzte einen Aufseher!