Band 
[Zweyter Theil.]
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252
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Buch.

inann's Beyträge zur Verbesserung der Forst«Wissenschaft; Cbemnitz 1769. Die vollkommiierenBuketten findet man in folgcnvec Schritt beschrieben:Bruchstücke aus dem praktischen Forst, undCameralwc sen, von Rudvlph. Weimar 1795.Lter Theil.

Buch. Diese deutsche Benennung entstand daher, weil manehedem auf die Rinde, die Blätter und auch auf das ge»schltssene Holz desjenigen Baumes schrieb , den wir eineTuche nennen; Oe Nr. ^»rtr'/r. 5- p- 97. Eben

so wurden die Blätter eines Buchs deswegen Blatter odertolis genannt, weil man in den alten Zeiten aus Baumbläktecschrieb. Die Sibyllinischrn Orakel waren auf Blätter ge-schrieben , I'rrFrI. III. 444. Ir^. XI. 74. 1»^».XIII, ir6; nach dem Plinlus Ir^. XIII. ca/>. n. wa«ren es Palmblätter, wenigstens behauptet er, haß manauf diese zuerst geschrieben habe. Man schrieb aber auchauf Olivenblättcr, Orork. ärr. XI. c. 86. In Oliindic» batman die Gewohnheit, auf Palmblätter zu schreiben, nochbeybehalten, r» Xtr^- x^-r-^rr. Itä. II. c»p. i.

Hernach schrieb man auf die innere weiche Haut, die manzunächst unter der Rinde, unmittelbar über dem Stammeder Bäume findet, und die man Bast nennt. ?//». Hcke.

Ir'6. XIII. II. e/u'tt. Z4. It/-. IX. Irr-

</o^. OrrF. XI, iz. XXII, 6. Von diesem Bast, der inder lateinischen Sprache über heißt, bekam ein Buch beyden Römern den Namen über; Urc^or^Er 42. (H-er'rrr XIII, 9. ls. ( 7 ^oe/or»r. Ir'I. XI. rxr'tt. ;8. Mehce-res von den Materialien , auf welche man sonst schrieb,findet man unter dem Worte: Schreibe Massen. Dieältesten schriftlichen Aufzeichnungen suchen einige bey denAegyptiern, als den Erfindern der Bilder-und Hierogly-phenschrift, und es »st auch mebr als wahrscheinlich, daßMoses ägyptische Urkunden bey der Verfertigung seinerSchriften benutzte. Diese Meynung hat neuerlich dadurch