Band 
[Zweyter Theil.]
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Buch. 2;z

viel Gewicht erhalten, weil der Bürger Denon in Aegyp,tcn eine Rolle Papyrus entdeckte, die ein unschätzbares,über 4000 Iabre alkeS Manuskript ist , welches mau fürdas älteste bekannte Buch in der Welt hält; es möchten aberwohl erst genauere Untersuchungen abzuwarten seyn, eheman das Alter dieses Manuskripts mit Zuverlässigkeit be-stimmen kann: Allgemeine geographische Ephe-nieriden. 1800. May. S-40;. Andeie suchen die äl-testen schriftlichen Auszeichnungen bey den Babylouiemund berufen sich auf die Nachricht, welche CallistheneSdem Aristoteles gab, daß nämlich die astronomischenBeobachtungen zu Babylon, von dem Jahre an gerechnet,tn welchem Alexander diese Stadt eroberte, nicht älter wä-ren , als von 190; Jahren her. Simplicius b.r'6. /I.cke e-se/o. c-0-?/. 46. p. 12;. erzählt dieses und hat es aus demPorphyrius entlehnt. Epigcnes setzt indessen dasAlter jener astronomischen Beobachtungen nur auf/LoJah-re, Ber 0 sus aber und Crit 0 dcmus gar nur auf 480Jahre; kVr«. ^1. 56. Merkwürdig ist es, daß die er-sten Schriftsteller der mehresten Nationen in Versenschrieben.

Unter allen auf unsere Zeiten gekommenen Büchern,sind die Schriften des Moses , der um 245z schrieb, dieältesten; wenigstens wird man dieses so lange gelten lassenmüssen, biS das höhere Alter jener von Denon entdecktenPapyrusrolle außer Zweifel gesetzt seyn wird. Auch in denSchriften Mosis trifft man poetische Stücke an, undbcydem ersten Buche seines Penkateuch scheinen zwey verschiede-ne uralte Denkschriften zum Grunde zu liegen. Dem BucheHi 0 b, welches in einer sehr dichterischen Sprache abgefaßtist, lege» viele ein gleiches Alter mit den Büchern Mosisbey und halten auch den Moses für den Verfasser dessel-ben. Hiob Kap. zr, Vers z; redet schon vom Schrei-ben eines Buches.

Die