Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Buchdruckerkunst.

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sch e Buchdruckcrkunst ist diejenige, zu welcher man sich,„ach der neuesten Verbesserung, ganzer metallener Plattenbedient, von denen man abdruckt.

Bey den Einest» ist die Buchdrucker?,inst axi ältesten;ein sinesischcr Schriftsteller in des O/r //a/e/e c/s

/a 7 a,I/. s>. 145. führt folgende incrkwelrdige Wor-te an : »Der berühmte Kaystr Wu-wang ircacbke über„die Tinte diesen Sittcnspruch: So wie der Stein Me (d.„i. Tinre), dessen man sich zum Schwärzen der a eschnitte-„neu Buchstaben bedient, niemals weiß werden k,,nii, so.behält auch ein unverschämtes Herz allemal sein« Schwär-,;e." AnS dieser Stelle sieht man, daß die Gissen die inHolz geschnittenen Buchstaben oder vielmehr Sf r rchcharak-lere, die mau schwärzte und abdruckte, welch es anfangsauf Leder geschah, schon zu den Zelten des sinejischen Kay-fers Wu- wang kannte»; dieser lebte 1284 Jahre vorChristi Geburt oder 289«- 11. C- d. W., woraus man schlie-ßen kann, wiegst die Erfindung der xylographischen Buch.druckerkunst bey den Swestnsty; Journal zur Kunst-geschichte vom Herrn von Murr. Th. V. G-124. folg.und dessen Dcrkwnrdlgkcitcn der StadtNürnberg.' Die Japaner schreiben sich die Erfindungdieser Kunst zu und streiten mit den Sinestn darrst er. Bey-de drucken auf folgende Art: sie schreiben die. Schristzügoa» f feines durchscheinendes Papier, kleben diese Schrift aufeine Holztafel, und schneiden um die Schriftzüge herum dasHolz weg. Hierauf reiben sie die Tafeln mit einem in Dru-ckerschwärze getünchten Büschel oder Bürste von Baumrin-den , legen das Papier darauf, und fahren mit, Mein an-dern weichen Büschel oder Reiber (ll« //a/est a. a. O.

Zoo.) darüber her, so lsts abgedruckt; Wchi:s vomPapier, 1789. S. Z95. Nach diesem Verfahren ließ derchinesische Kaystr Pam. Ti, der von 605 bis 617». CH.G.regierte, 7002, nach andern 17022 Bücher der Bon en durchden Druck .bekannt machen; I. A. Fabricil L llgein.

Hist.