Vüchdr-uckerkunst. 28-
Araber und Scythen, Cimbrer, Hunnen und Mongolen,der nordische Odin, und eine Menge alter und neuer Schrift-steller, können als Zeugen dafür aufgestellt werde»;
er //»- ^ /
r'»//u'?v/nv'e e/e-. ch«,/ch/»L/. L'e^c-'/t'e, er» P'/I r/e
/ Seil Jahrtausenden war es gewöhnlich,
mit dcni Petkschaft Abdrücke in Wachs zu machen, welchesdie nächste Veranlassung zur Erfindung der Buchdruck»rinnsthätte geben könn-.», und dennoch wurde erst vor vicrr»hal!>Jahrhunderten der berühmte Guttenberg eben dadurchauf diese herrliche Erfindung geleitet. Die Griechen hattenberühmte.Künstler im hohl und erhaben Graviicn, wie auS?/r». Lrü. XHl/k. e«/>. 12. tz. 55, erhellet, sie brauckte-kschon zu den Zeiten des Plako Siegel mit gegosseneirBuchstaben, aber weiter findet man auch bey ihnen nichtsivaü mit der Buchdruckerkunst Aehnlichkeit hätte. Eben st>ist es bey den Römern, sie kannten daS Graviren, wieauS-^r>^r/. L'i/. III. V. Z7> herz. erhellet ; Quintilian rierh-.Such , den Kindern Buchstaben von Elfenbein machen zu.lasse», worinn Plato und der heilige HicronymuSgleicher Meynung mit ihm find; sie hatten sogar messingeneStcmprl von einzelnen Buchstaben, wie man auf den Lam-pen von gebrannter Erde »och wahrnimmt, welche zu Vene-dig und in dem Herkulanischen Musco vor dciiiRcvolutions»trüge aufbewahrt wurden, auf welche die Buchstaben ein-zeln und ungleich aufgedrückt sind; aber vo» der? KünsteBücher zu drucken, wußten sie nichts. Julius Pom-ponius Lärus eignet sie zwar den Römern zu, aberohne Grund; I. A. Fabrieti allgem. Hist. decGelehrs. 1752. 2. B. S. 892. Johann LolanöMacht bey der Stelle des Cicero D-- Oeo^. II. ,
-ie Bemerkung, daß Cicero die Bnchdrnckerkunst zwarzssälligerwcise eingesehen, aber seinen Einfall nicht zum ge-meinen Besten angewandt habe; auch hätte diese Emile desCicero gar wohl zur Erfindung der Büchdruckerlunst Ge>legenheit geben können ; I. A. Fab ricins a-0. O. G.B.Henrr.d.Erf. 2.TH r.Mkh. T