Buchdruckerkunst.
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c>0O. In der angeführten Stelle des Cicec 0 ist von der»Atomen die Rede, durch deren Zusammenstoßen die Weltentstanden seyn soll ; wer dieses behauptet, sagt Cicero,cur non iclem pvtet, st innetii ersbiles unius et vi§mtiformae littcrarum, vel sureae vcl guaslcket, aliguo conjiLi-nntur, passe ex liis in terrsm excu!st5 ^iivalcs Lnnii esslci.
Hier wird ausdrücklich von einzelnen, beweglichen, golde-nen Buchstaben gcredt, aber nur in dem Sinne, wie Ouin-tilian Buchstaben von Elfenbein auszuschnciden rickh, »ondenen jedoch unsere Dcuckertypc» sehr verschieden sind. I 0»-ann Toland mcynte, daß der Kaiser Justin»S l. dieBuchdruckerkunst erfunden habe (Fabricins a. a. O- G.900 ), wofür aber so wenig ein Grund vorhanden ist. , alsfür die Behauptung des Stephan us Zamoscius,welcher den Scythen die Erfindung der Buchdrucker-kunst viele Jahrhunderte vor den Deutschen beylegen wollte;
1. A. Fabricit allgeni. Hist. der Gelehrs. 1752.
2 . B. S- 8yr.
Meer mann, und dir meisten andern mit ihm, be»hauptcn, die Europäer hatten, weil die Schiffsahnk nachIndien erst im i;ten Jahrhundert Statt gehabt habe, dasAbdrucken der ganzen Tafeln den Chinesen nicht alstcrncnkönnen. Lambinet a. a. O- hat stch bemühet, dicsrsdurch die aus der frühern Geschichte bekannten , nach demOrient gethanen Reisen zu widerlegen; indessen ist doch keinübcrzeeigender Beweis dafür vorhanden, daß die Europäerdurch frühere Reisen wirklich Kenntniß von dem Druck derChinese,r erhalten hatten, daher man die Suchbruckei lunstmit Recht als eine den Deutschen ganz eigene Erfindung be-trachten kann. Bis gegen die Mitte des i;teu Jahr.han-derts hatte man die Bücher nicht anders als in Abschriftenlesen, können, und diese waren, die Langsamkeit ungerechnet,mi.t welcher man sie machte, nicht nur oft sehr fehlerhaft,sondern auch so kostbar, daß nur wenige Personen kleine Bi-bliochekfl anlegen konnten. Durch die Buchdruckerkunst
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