Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
307
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Buchdrucker-kunst.

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daß Guttenberg vorher dieselbe« brauchte, und ste miperst durch den Prozeß von 14;;in FaustsHändeübergienge».Diese Ausgabe» von Donale« sind also, nächst dieser selte-nen Bibel, uniaugbare Denkniale der Gnttenherglscheii Pressse. Sie mußten schon vor i-zzü gedruckt seyn, den» sonsthätte der Dicarius Crem er die Bibel nicht schon im Jahr1456 illummiren können; >Al! ge in. Liter« r. Anzeige r,i8ol. Nr. 145. Auch der bekannte Psalter von 1457 istals ein Produkt der Gucke,iberg- und FaustischenPresse zu bctraw.'en > denn ob ihn gleich FaustundSchöf-fe r erst 1457 vollendeten, so war er doch »choo von 1452 anabgedruckt worden. Er fuhrt den Diel: s'o//L.v;

ain Eiide desselben stebt : (n/iilmor) <7s»

oc>t./wo s/s. /'o/k er ?t-r. öe/w/A',' e/e , 14-7,

k. Dieser Psalrec wurde ant Pe. ganieiit gedruckt, und warzum Gebrauche in, Chor b.stiiiimk, die Snigenoteu warenhinein geschrieben, und die 288 Anfangebnchstaben wareni» Hol; geschnitten und nur Farben gedruckt. Man vermu-thet, daß Johann Meidenbach . der nist Gutten-bcrg nach Me ynz gezogen war, die Hr lzfvrnien dazu ge-schnitten habe. Dieß ist das erste Bück , welche», derDruckort und der Name des Druckers beygefügt ist. LangeFeit yielc man es auch für das erste Buch, dem die Jahr;ahlbeygcdruckt ist aber man bat jetzt eine Schrift aus Gul-ken bergs Presse init be»gedrnckrer Iahrzabl entdeckt, dienoch früher, als dieser Psalter, vostendct wurde, äss-str-,u/,o /)/>. Do. 7 . />. 270. logg. Zapf älteste

Buchdruckcrgefchlchte. Annal. S-Z — 48.

Als sich Faust im Jahre 145; von Guttenber^ge» getrennt und dessen Druckerwerkzeug sich zugeeignethalte, verband er sich näher mir Peter Schöffe ru -undgab diesem seine Tochter, Christinn , zur Frqu» Bey-de druckten nun gemeinschaftlich nur dem ehemaugen Gur-ten b e r g i sck e n Apparat, - und »nteruabmeii größere ty-pographische Werke, von denen noch mehrere vorhanden sind-U 2 Ael.