Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
306
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go6 Buchdruckerkunst.

thekar der Abtey 'Banz. Nürnberg, beyGrattenaucr. 1800. Dcrgl. Bibel im i. Th. die-ses Handbuchs. S. 214. undAl lgemciner litera-rischcr Anzeiger, r8ar. Nr. 145. Ob diese Bambcr-gischc Bibel älter sey, als die erste G u t te n b c rg i sch c,wage ich nicht zu entscheiden; doch bezweifle ich eS sehr.

Aelteste, mit gegossenen Lettern in der Gut.tenberg - Faustischen Ossi ein zu Maynzgedruckte Schriften.

Das älteste, mit gegossenen Lettern von Gutten-tenberg und Faust in May»; gedruckte Werk, wel-ches noch früher als der bekannte Psalter von 1457 vollen-det wurde, ist die eigentliche wahre und älteste Guitenbec-gische lateinische Bibel, die man auch die 42zeiligc nennt,prell sie auf jeder vollständigen Columnc 42 Feilen hat-Don dieser 42zeiligen lateinischen Bibel befinde» sich auf derNational-Bibliothek zu Paris zwey Exemplare, und zwarvon einer und derselben Ausgabe, das eine aus Pergament,das andere auf Papier gedruckt. Letzteres hak folgende Un-terschrift : I/?e /Hu r//»o/rne,rr,r , //^a/ree er covr/>/e/Ar e/?

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F^erar ere. Dieses Exemplar ist aus Deutschland

nach Paris gebracht worden. D>e Typen zu dieser Bibelsind eine Gattung von Missalbuchstabc», welche vokkommcnmit Dvnatkypcn übereinkommen. Es hat nämlich HerrPros Gotthilf Fischer l» Maynz zwey Douait- Frag.mente entdeckt , wovon das eine Z5 Zeilen auf jeder Seileund gemalte Anfangsbuchstaben, das andere aber Z7 Zei.len auf jeder Seite und gedruckte Anfangsbuchstabenhat, die mit denselben Stämpeln gedruckt sind, welche dieInitialbuchstabe» der Psalterien von 1457 und 1459 druck-ten. Diese Gleichheit der Jisttialtypen verräth also deutlich,

daß

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