ZI» Duchdruckerkunsi.
die Jnbulgenzbriefe von 1454 unv 1455 haben nur ein« ge-schricbcne Jabczabl, und die erste Ausgabe des Psalteriumsvon 1457 - wurde erst in der Mitte de§ Jahres, nämlichin der viZilia Lllstimcioniz geendigt, da hingegen dieser Ka-lender, seinem Gebrauche zu folge, schon zu Anfange desJahres 14?? gedruckt seyn mußte. Dieser Kalender ist mitbeweglichen Typen gedruckt, denn die hohen und flachen Er-habenheiten auf der Rückseite beweisen, daß die Typen nichtgleich standen. Die Tnpcnform ist ganz so , wie in demPon Herrn Fischer bekannt gemachten Donat- Fragmente,in welchem wirklich gestürzte Buchstaben vorkomme». Daßdieser Kalender in Maynz gedruckt wurde, läßt sich nicht^bezweifeln , denn fliegende Blatter entfernen sich selten von«dem Orte, wo sie gedruckt wurden; dieß ist um so wenigerzu bezweifeln, da man diesen Kalender zu einem Umschlageeiyer Rechnung von demselben Jahre verwandte. Da sichnun Fust und Schösset dieser Charaktere > bedienten,auch immer schärfer auszeichncndere Type» brauchten , somuß dieser Kalender aus Guttenbergs Presse zu derZeit gekommen seyn , wo er ganz von Fust getrennt war,Nnd seine eigne Presse in desto schnelleren Gang setzte; Neu-es allgemeines Jutcll Blatt für LiteraturNnd Kunst. Leipzig, ijjoz. St- Z. Dondcin, wasGutt enbcrg weiter für sich gedruckt hat, fand Herr Fi-scher in dem UniversikätSarchive zu Maynz folgende Sel-tenheiten: 2) GuttcnbcrgS A. B. C. Tafel», vondenen man noch nichts aussündig gemacht hatte. Fernervier verschiedene Donakfragmente, nämlich: z)
«f- vevo 4. von Holztafeln abgedruckt;
4) ch? s-7/0 sr-ar/ou/r. 4. mit beweglichen,
«der hölzernen Buchstaben gedruckt, wie Herr Fischer indem Wrr' a. a- O. sagt; aber in seiner Beschreibungeiniger typogr- Gelkenh. laßt er e§ unentschieden,vb dieses Fragment mit beweglichen hölzernen oder metalle-nen Typen gedruckt sey; 5) und 6) Zwey verschiede,ne Ansgabrn vom Donar, mir metallenen bewegli-chen