Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Z' 4 Buchdruckerkunst.

leine §räfce und sei» ganzes Vermögen aufopferte, ohne dieVvrkbeilc seiner Aufopferungen zu genießen, ohne dafür fobeioynt zu werden , wie er es um die Welt verdient hatte.Den 24te>> Februar 1468 wurde Gutlenbergs Drucker-apparat dem Docior C 0 nrad H 0 inery, als sein Elgenrtkum, wieder überliefert Ösen»/. 7 . p. 2ü.), wel-

ches zum Beweise dient, daß Glitten derg kurz vorhergestorben seyn mußte. Die Ablieferungsurkuuve über die-sen Druckerapparat hat Koch l er in seiner Ehrenret-tung Gütlenbergs S- 101. mitgetheilt.

Als Schöffer starb, übernahm sein Sohn, Jo-hann Gchöffer, des Vaters Ofstcin. Außer der Pres-se von Fa u st und Schöffer ; und der neu errichtetenGu tlcnbccgischen halte Maynz im i5tenJahrhundertnoch zwey Pressen, nämlich eine von Meidend ach , undeine von Fcicdberg. Diesen, von Orlandi undSchöpfli» nicht gekannten Druckern hat Herr Fischernoch einen dritten beygefügt, Friedrich Hcuma » », be-ste« Druck <le K'-Ie conoubinaru>n in ssceräntes auch von ihmbeschriebe» worden ist. Seit 1462 zerstrcueteii sich mehrereArbeiter von Maynz, und errichteten Drucket c.)en in andernLandern; außer Deutschland zuerst in Italien, hernach inFrankreich, besten damaliger König der erste Fürst war,der sich der neuen Kunst annahm ; M c» se l' s E l n l e 1 t-in die Hist. der Gelchrs. r. Abtheil. S-674. In-dessen hat Herr Placidus Sprenger, in der ältestenB u ich dru ckecgcsch i ch le von Bamberg. Nürn-berg, bey Gratte» auer, 1800. geäußert, daß dieBehauptung , als habe sich die Buchdruckerkunst erst 1462von Maynz aus weiter verbreitet , nicht ohne AusnahmeStau stndeii könne, weil Albrecht Pfister schon vordiesem Jahre in Bamberg druckte. Einige Schriften, dieman für Produkte seiner Presse halt, nämlich der Ablaß-brief d c S Pabsts Nlcc! a 11S V. vom Jahr 1454. »nddie iatclnifchcz6 zeillgc Bibel, sind schon angefühlt wo»

den.