Buchdruckerkunst. T 319
Er erfand ferner dir Kunst, Chinesische Schrift mitbcracglichcn Lettern zu drucken, wovon er im Jahre1789 eine Probe herausgab; L»f-
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brachte es sogar dabin, m a lh c 1» ak i sch c Figurenmitbeweglichen Lupen zu setzen, er verbesserte die so-genannten Stückchen und Rüschen in den Druckerey-n,auch den Zeug der Lettern verbesserte er, und erfandnoch kurz vor seinem Tode eine verbesserte Methode, seinenArbeirern und Schmelzern ibre Arbeit zu erleichtern und ihreGesundheit wemacr in Gefahr zu setzen, die er aber geheimhielt; Journal für Fabrik. 1795. I u n. S-408-—>Wilhelm Haas, geboren zu Basel am 2z. August 1741.erfand die systematische Zusammensetzung derStücklinien und Zwi schenspäne, womit er der Un-bequemlichkeit begegnete, welche mit den gegossenen Iwi»scheiiliuieii verbunden war, die oft für das Format zu langoder zu kurz waren. Haas machte nämlich sechs Größenausfindig, nach welchen alle Zwischenlinic» gegossen wer-den, durch deren Zusammensetzung alle mögliche LängenauS-gcfüllt werden können; Gemeinnützige Stadt- undLandzeitung, 1800. zhtes Stück. — Der SpanierDr. Job- Ooblado erfand im Jahr 1787 eine vorlrefli-che Methode, Chocbüchec zu drucken; Bourgostng'sneue Reise durch Spanien in den Jahre»1782 — 179z. Dritter Band, übcrs. von Christ-Aug. Fischer, Jena. 1800, In Frankreichwurde die Buchdruckerkunst durch Franz Ambrosi-us Didot, geboren 1730, gest. 1804, welcher daS Ve-linpapier in Frankreich einführte, vervollkommnet. Er ver-besserte die Stege, d. i. die verschiedenen Stücke, derensich die Setzer bedienen, um die Seite» von einander zu son-dern und die Ränder zu bilden. BlS dabin hakte man sievon Holz gemacht, welches vom Wasser aufquoll, wennman es vor und nach dem Abziehen abwusch. Dieser,sin-ke-