Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
320
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zrs ) Buchdruckerkunst.

bechiemlichkeit half Didot ab, indem er die Stege vondemselben Stoffe, wie die Lettern, machte. Er erfandferner den ? ypometer, dessen man sich zu genauer Be-stimmung des kubischen Inhalts und der Höhe der Letternbedient. Diese Erfindung führte ihn zugleich auf eine ein-fächere und zweckmäßigere Ark, die Abstufung der Schrift-arten zu bezeichnen; bis dahin hat man sie mit fast unver-ständlichen Benennungen belegt. Didot lieferte endlichauf Befehl Ludwigs xvi. die schönen, zum Gebrauch desDauphin's gemachten Editionen, welche beweisen, daß erein würdiger Nebenbuhler dcrElzevirc, Baskervilleund Bodoni war. Er lebte zu Paris; sein Vater warder Buchdrucker Franz Didot; seine Söhne sind Petcöund Firmin Didot, die ihren Vater Franz Ambro-sius Didot noch übertreffen; Bamberger Zeitung»1804. Nr. 20;. Firm in Didot in Paris schnitt die er-sten beweglichen Typen derMantschu Spra-che; Jntell- Blatt der Allgcm. Lit. Zeitung,Jena. i8oz. Nr. 16. Neuerlich erhielt Philipp Ru-sch er, der Diener eines BanquierS zu Banbury in Ox-fordshire ein Patent für verbesserte Drucklektern, wodurchder Druck schöner, ebenmäßiger und leichter werden soll»Jeder Kapitalbuchstabe sollte mit geringer Ausnahme in denUmfang eines Ovals gehen, damit er weniger Raum ein-nimmt, und das Ganze mehr Ebenmaaß gewinnt. Keinerder kleinern Buchstaben hat unken einen Schweif, Und daSMetall der Letter geht unten nicht über den Buchstaben hin-aus. Die kleinen Buchstaben, deren Häupter oder Punktesteh über den Körper der Charaktere erheben, sind an ihrenOberthcilen etwa um ein Drittel verkürzt. Auf diese Artnehmen die Lettern weniger Raum im Drucke ein, Und blei-ben doch eben so lesbar» Auch die Interpunktionszeichensind so eingerichtet, daß ihre unket» Punkte mit dem Kör-per der Buchstaben in einer Reihe stehen» Er hoffte, daßdiese verbesserten Lettern auch für den Stereotypendcuck vor-th eilhafter seyn werden, als dir gewöhnlichen z Intell.

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