ZrK
Buchdruck?'kunst.
ihm erfundene Verfahren, mit Stereotypen zu drucken, am26. Dcc. 1797 ein Patent. Das Verfahren des preußi-schen Grasen^on Sch labernd orf, des Bürgers Her«hau, und ihrer Gehülfe», Errand und Nenouard,besteht darin , daß man mit gewöhnlichen Poinconö oderPau!->en eine besondere Art von beweglichen Matrizen vcr-fertigt, welche odngefahr wie gewöhnliche Dcucklcktcrn aus-sehen , mit dem in der Natur der Sacke liegenden Unter-schied, daß die Buchstaben vertieft und gerade rn derMatri«ze stnd, statt verkehrt nutz erhaben auf der Druckerlctker zusei,n; daß er sodann diese von der Linke» zu Neckten , wiedas gedruckte Buch s-yn soll. setzt, und nuk diesen gesetztenMa'rizen sogleich die zum D-uck dienenden stercolrpirtenTakeln ot-er Columnen abklatscht, und sich mithin mehrereProceduren c; Part; Intell. Blatt der allgcm. L i t.§ ie.ing. ißor. Nr. 2>2. S- 172z. Herhan er«hv k .r d'ese von ihm erfundene neue Mittel, mit festste-henden Typen zu drucken , am 2z. Dec. 1797 ein Patent.Seitdem hak es Herban dahingebracht, bewegliche Sä-tze lall l» Kupfer zu schneiden, wovon jeder Charakter in einviereckiges auf der Drarmühle gezogenes Prisma geschnittenist. Die Maschinen, die er zur Ausführung dieser beydenGegenstände e> fanden hak, sind außerordentlich sinnreich.Diese Art des Drucks , da man aus Kupfer verfertigte Ma-inzer. zusammenstzt, und von diese» eine erhobene Schrift-platte abformt, ist die dritte Art des stereotypischcn Drucks.E- l'tt die stenvtypiscke Ausgabe des Sallustius in 12une -ine Seire in groß Fobo bey der Ausstellung der Kunst-produkte ausgepeilt die nach seinem neuen Verfahren ge-rn ck sind. Es wurde ihm eine goldene Denkmünze dafürztiettannt; Journal für Fabrik, i8<>r. Oktober.S -y? Am >7tcn Febr. 1798 erhielt auch der BürgerGatkcaux in P-ariS ein Patent über eine Erfindung mitserfiebenden Typen zu drucken; Journal für Fabrik,1798. Nov. S. 4>4- In London arbeitete man ebenfallsdaran, die Stereotypen zu verelufachrn, und war damit im