zz2 Buchdruckerpresse.
drucklich mit den Worten gedacht: ,,nym die Stücke usz der„pressen und zcrleae sie von einander: so weiß niemand, was„es lst.^ k/r Ooon/,/. II. s,.
6. In Frankreich kannte man die Buchdruckerpresse imJahr 1458 noch mckt, und Karl VII. schickte erst 1458 je»manden nach Gtraßburg, um die Guchdruckerkunst daselbstzulernen; Merkwürdigkeiten der Stadt Nürn-berg und Altdorf, 1778- S- 672. Die erste Ab-bildung dieser Presse findet man hinter dem Titel von PlaurtUS Komödien, O/r IZI8- <r/>.
Der Nürnbcrgische Mechanik,is, Leonhard Dann er,den andere (kleine Chronik Nürnbergs. 1792. S.6 s.) Johann Danner nenne», und der 1585 starb,brachte um das Jahr 1550 zuerst die messingenen Spindelnin der Buchdruckerpresse an , wozu ihm die Erfindung derBrechschraube Veranlassung gab; Merkw. der StadtNürnbe r g. 1778- S. 7?4. Eine andere Buchdrucker-presse, als die alte ist, wurde 1777 von Johann Gott-fried Freytag in Sera erfunden. Sie hat statt derSchraube und des Schwengels einen Tritt, den ei» Kindvon rz bis 14 Jahren ohne Nachtheil seiner Gesundheit re-gieren kann; durch sie wird das Licht von oben her nicht gc,hemmt; sie nimmt einen kleinern Raum, als die alte, ein,ist cussach und dauerhaft; doch zu großem Format wenigerbrauchbar, als die alte. Herr Hofbuchdrucker Roth mach-te sie zuerst bekannt, man hört aber nicht, daß sie in Ge-brauch gekommen wäre. Leipziger Intel!. Blatt.1778. S- 178 und zy 3 . Wilhelm Haas, gebore»den 2;ten August, 1741 zu Basel, erfand eine neue Buch-druckerpresse, die er 1772 errichtete. Sie ist von einer soeinfachen und leichten Zusammensetzung, daß sie mit einereinzigen, durch einen geringen Drück gegebenen Bewegung,eine ganze Form druckt, wozu die gewöhnliche Presse zweyDrucke, und die ganze Kraft eines Arbeiters braucht; Be-schreibung und Abrisse einer neuen Buchdru-ckerpresse, erfunden in Basel 1772, und zum
Nu.