Buchdruckerpresse. 3zz
Nutzen der Buchdruckerkunst, Herausgegebenvon Wilhelm Haas. Mit illuminirten Ku-pfern. Basel. 1790. gr. 4. Eine ähnliche Buchdri»«ckerpreffe, mir welcher der Arbeiter eine ganze Seite desBogens gleichförmig und mit einem Zuge bedruckt, erfandFranz Ambrosius Didot in Paris. Die von Wil-lst son herausgegebenen 4. sind
damit gedruckt; Lauenburgischer GenealogischerKalender von 1780. Eben dieser Didot (geb. 17^0.gest. 1804.) erfand auch eine sehr einfache und doch sehr ge-naue Maschine zur Vervollkommnung des Mechanismus derPressen; Bambcrger Zeitung, 1804. Nr. 205.Dielen Beyfall fand auch die von Herrn Anisson in Pa-ris erfundene Buchdruckerpresse, welche in folgender Schriftbeschrieben wurde ;
cke /e? ch-/c-ch-/ro» ck' I'-
/e /?/,' lV-s. in den
p/r»- 7 s«. X. 178^. 4. Die Ge-
schwindigkeit , mit der vermöge dieser neuen Presse abge-druckt wird, verhält sich zu der Geschwindigkeit der gewöhn-lichen Pressen, wie 4 zu z; die Muhe der Arbeitsl.ltte istdabey weit geringer, und der Abdruck bekommt einen Gradvon Vollkommenheit, der von der Geschickllchkcit des Ar-beiters nicht, wie bey den gewöhnlichen Pressen, abhängt.In England erfand Joseph Ricdley eine Buchdrucker-presse ohne Bengcl und Schraube, wofür er eine Prämievon 42 Guincen erhielt. Sie unterscheidet sich von denbisherigen Pressen dadurch, daß der Stoß oder der Drucknicht durch eine vertikale Schraube, sondern durch eine ho-rizontale Welle und durch einen vertikalen Stempel hervor-gebracht wird, bey welcher Vorrichtung, die viel wohlfei-ler ist, als die mit der Doppclschraube, man viel Zeit undKraft erspart, auch keine weite Bewegung mit dem Arme zumachen braucht. Im Gestelle gleicht sie ziemlich den ge-wöhnlichen Pressen. Die Perpendikularsäulen des Druck-st-