Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
339
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Buchhaltung. 3)9

einfachen und doppelten Buchhaltung , giebt es noch eine,die William Joncs erfand, die vorzüglichste aber rührtvom Herrn MelsI, er der. Das Buchhalle» überhaupt,oder die Kunst, Handlungsbücher zu fuhren, Rechnungenzu machen, und überhaupk alleS, was zur Factorcy gehört,erfände» oder verstanden wenigstens schon die Phönizier;5 rn„/-o XVI. p. ioy8- Goguet vom Ursprünge derGesetze, Künste und Wissenschaften. I. S. Z04»Die Phönizier waren das erste Volk, welches die Grundsä-tze der Handlung in ein regelmäßiges System brachte, undihre Kenntniße pflanzten sich auf die von ihnen al'Uainmen-den Carthaginenser fort. Simon Stcvin vermuthetsogar aus einer Stelle in des Ci ccro'Rede. /'»o Ko/craLsv/see/o, daß schon die Römer oder wohl gar die Griechenetwas von der doppelten Buchhaltung verstanden hätten»Aus einer Stelle des Pliniuö erhellet zwar, daß die Rö-mer das Vreclit und Ocker in ihre Bücher auf zwey verschie-dene Seiten einirugeil, aber die eigeniliche doppelte BuchsHaltung verstanden sie nicht. Diese ist vielmehr eine Er-findung der Italiener und fallt 1» spätere Feiten. Wag-ner halt dafür, daß die doppelte Buchhaltung gegen die Mitteunsrer Zeitrechnung, und zwar höchst wahrscheinlich in dendamaligen italienische» Handelsstaatcn, Den-dig und Ge-nua , entstanden sey : Neues vollständiges undallgemeines Lehrbuch deS Buchhal teils, fürjede Art der Handlung passend. Zu in Ge*brauche für angehende Lcbrcr und Selbstler-nende. wie auch für Haudlungsschulcit. Ent-worfen und nach eigene» Grundsätzen bear-beitet, von Andreas Wagner. Magdeburg,1802. Die ersten Spuren von der frühen Einführung desBuchhaltens in doppelten Posten, die man in Herrn Wag-ners Schrift findet, find vom Anfange des r;tcn Jahr-hunderts an: es soll aber noch altere Belege geben; A l l-gem. Lit- Zeitung, Jena. rsto;. Nr. r>y. Der er-ste Schriftsteller von der doppelten Buchhaltung soll L» cas

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