Band 
[Zweyter Theil.]
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3Z8 Buchcckernöl. Buchhaltung. ,

Gedruckt bey Hieron. Gradelmüllers Witt-we. (Nicht mit Kicnrnß, sondern mit Flug.ru ß)>" Dieser erste Versuch, mit Flugruß, statt der ge.ivöhnlichcn Buchdruckerschwarzc, zu drucken, fiel sehr gutaus. — Zu Obcrsteinach bey Coburg verkaufen die Her»rcn Hörchcr und Eehwarzkopf eine milde schmerzeKreide in geschnittenen Stücken, die ebenfalls gute Drucker-schwärze und Kupfcrtusche giebt; Rcichsa »zeige r.1796. Nr. 126. S- 40Z4. Auch hat ein Ungenanntereine Druckcrsarbe erfunden, welche bey kleiner Schrift, naßvon der Presse hinweg, dem Hammer des Buchbinders wi-dersteht , ohne daß sie sich abzieht. Sie ist vom größt nNutzen bey Zeitungen und andern Blattern mit kleiner Scurift,die naß von der Presse hinweg gepackt, und mit der Postversendet werden müssen. Reichs- Anzeiger, ihoz.Nr. Z14.

Bucheckeruöl, Vuchelöl, Vuchbaumül, ist ein aus denBucheckern gepreßtes Oel, welches, wenn cS frisch ist, sogut als Olivenöl schmeckt. Nach der gewöhnlichen Mey-nung wurde es 171; durch Aacon Hill i» England er-funden, welcher ein Privilegium darüber erhielt (Univer-sal- Lexicon. I V. p. 1802 ); doch wollen einige behaup-ten, daß es schon im i7tcn Jahrhundert i» Deutschland ge-schlagen , und häufig genossen worden sey; H. C- vonCarlowitz gedenkt des Bucheckernöls in seiner wildenBaumzucht. S. 258.

Buchhaltung, Buchhalterey, ist die Kunst, R-chnungs-büchec in Ordnung zu halten, es mag nun Einnabmc oderAusgabe allein, oder beydes zugleich betreffen. Die itali-enische oder die doppelte Buchhaltung ist die Kunst derRcch-nungsführer und Kaufleute, alle ihre Einnahmen und Aus-gaben, es sey an Geld oder Waaren, in so guter Ordnungzuhalten, daß sie, so oft es nöthig ist, sich oder an-dern genaue Rechenschaft davon geben können. Außer der

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