Z44 Buchhandel.
Priester war, bekam den Namen Sopher, Schreiber,we er die Bücher des allen Testaments abschrieb oder ab-schr iben ließ. Eüioii die Griechen und Römer ballenBuchhändler die mit Abschriften der Werke der Gelehrte»handelten , . und ihre öffentlichen Buchlädcn battcn. Siehielten zu dem Ende viele Schreiber, denen einer vordictirte,oder die Schreiber schnoben auch Bücher von einem vor sichhabenden Exemplare ab. Bey den Griechen gab sich be-sonders HermodoruS mii dein Bnchbandcl ab; Mi-chaelis Einleitung ins Neue Testanicnt. ZteAusi. S. 247 folg Zu Alexanorien in Acgypken haltendie Griechen eine» eigenen Platz . wo s:e ihre Bücher ver-kauften. Bey den Römern gab sichAel > cus sehr mit demBuchhandel ab , und nahn: daher keinen Knecht an , dernicht im Schreiben geübt war. Auster dkesem nennen unsdie römischen Schriftsteller noch als Buchhändler den So«siaS. Tryphon, Dcciuö, Atraiclus, UlpiuS,DaIerta » uö und Pbryxus, welcher letztere bey ihnenso hoch geschätzt war, daß er Docinr librasiur genannt wur-de. Auch die römischen Buchhändler hatten ihre.Buchla-dcn , worinnc sie die Bücher fei! boten ; 7 ,/^. 7 ^ 5 .
II. Tvsct. -7. 4. Selbst in den
Provinzen und Pflanzstädlcn der Römer z. V. zu Verona,zu biigdanum, dem jetzigen bion in Frankreich, gab es Buch-händler, die eine Menge Schreiber unterhielten, und manfindet sogar Frauenzimmer darunter , von welchen sich derName einer Eext 1 a La »ta erhalten hat; Journalfür Fabrik. 179g. November. S-269 folg. AlsDrogen es seine Polyglotte schreiben liest, hatte er siebenTaci'.ygraphen, sieben kabr-mio; oder Schreiber, und einigeMädchen, die in der Kalligraphie geübt waren. Origc-NeS selbst schrieb das alte Testament mit hebräischen Buch-stab.,, ab. So bald l» späteren Zeiten die hohen Schule»i» Frankreich eingerichtet waren, fanden sich auch daselbstBuchhändler ein, die mit Abschriften handelten. Vor Er-findung der Puch-ruckerknnst wurde» die Buchhändler in
Bv-