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fanden, welche die Veclagsbüchcr verschiedener Buchdruckerzusammen in die Stifter, Klöster und Schule», wo dieWissenschaften damals am meisten genährt und gelehrt wuc-den. zum Verkauf brachten. Dieß geschah ebenfalls früh-zeitig ; denn als mit der Erfindung der Bucht» uckerkiuist dieabgeschriebenen Bücher keinen Abgang mehr fanden, warendie Schreiber, um sich Nahrung zu verschaffen, genöihiget,mit gedruckten Büchern zu handeln. Man sinket daherschon im i^ken Jahrhundert, sowohl in Italien, als auchin Deutschland, solche Buchhändler, die mit gedruckt, n Bü-chern handelten. I» Ulm lebten im Jahr 11482 und 1481die Buchhändler Hans Harscher, Erhärt Rnwin-ger oder Reu hing und Berchkold Ofen er, welchevon den Maynzischcii Buchdruckern Konrad Hencklsund Peter von Gernsheim vmbgedrucklcB si-cher gekauft, aber noch nicht bezahlt harten, und dahervon den Druckn» verklagt wurden; Allgemeiner Lite.»arischer Anzeiger. 1821. Nr. 145. So kommt auchin den Gtadikaminertechnungen von Nördlingen schon 1499ein Georg Rechlin als Buchfnhrcr vor. In der Folge»lachten die Buchbinder in Nördlingen zugleich die Verlegerund Buchhändler; nachher aber thaten dieses die Buchdru-cker daselbst; Beyträge zur Kunstgeschichte derStadt Nördlingen vonD.E. Beyschlag. Drit-tes Stück. 1799. Zu Anfange des i6ren Jahrhundertsrvar ein Anchführer, NamenS Reymann, oder, wieandere schreidcn, Rain mann, aus Oehringcn, der ci-gonilich ein Buchdrucker und Schriftgießec war, in Augs-burg; man findet von ihm Derlagsbüchcr von, Jahre 1508bis >524, und in manche» derselben wird er der deutschenNariou namhafter Buchsührer genannt. Jos Bürg binund Iürg Diemar oder Dilmar wäre» gleichfallsBuchhändler, die um diese Zeit lehren; Kunst-, Ge-ro« eb - und Handwerksgcschichte der Reichs-stadt Augsburg. 1779. S- 44. Nach dem Sorti-mentShaudel fiengen die Buchhändler den eignen Ver-lags-