Buchstaben.
74. 77 //?. 7 ./'/». 7 ^ 77 , ;6. 57. 7 )re//. ^//«. X/,
ii. erhellet. Diodor a- a. O- nennt Aetbiopien , aberauch Babylonien, Plinius a- a. O- Assyrien, noch an-dere Acgyptcn als das Land, wo die Buchstaben erfundenworden waren- Unter den Aegyptiern gab man bald dieIsis (7V/--. O/Hne a- a. O-), bald Men 0 n (?//„. /. o.),bald den Hermes TriSmcglstus (Allgem. Hist.Lex. 1709- III. G. 82), bald den MercnriuS (k?rce,s77 a/. Des»- 771 , 22) als die Erfinder der Buchstaben an.Andere schreiben ihre Erfindung den Phöniziern überhaupt,Sanchuniaton aber vorzüglich dem Phönizier Taautzu. Die Ursachen von dieser Verschiedenheit der Mey-nungen sind erstlich daS hohe Alter der Buchstaben; zwey.teils gab eS verschiedene Arten der Schreibekunst, welche dieAlke» nicht immer bestimmt nannten oder gehörig von einanderunterschieden ; jede besondere Art der Schreibekunst hakteauch ihre» eignen Erfinder, nur zeigte man bey diesem nichtgenau die Art der Schreibekunst an, die er erfunden hatte;drittens hakte einerley Person in den ältesten Zeiten mehrereNamen, und wurde von dem eine» Volke so, von dem an«der» aber wieder anders benannt, welches vorzüglich von denNamen HermeS TrismcgistuS, MercuriuS,MercuriuS Quintus, Taaut, Thor, gilt, diewohl sämtlich einerley Person anzeigen ; viertens bat mandenen, welche die Buchstaben nur zuerst in ein anderes Landbrachten, oft geradezu ihre Erfindung zugeschrieben; endlichwurden auch die Alphabete der Sprachen l» späteren Zeitenabgeändert, so daß jedes Alphabet einer Sprache seinen be-sondern Charakter bekam, daher oft diejenigen, welche sol-che Abänderungen vorgenommen hatten, für Erfinder derBuchstaben gehalten wurden; denn wenn je eine Erfindungaltinahlig, durch die Bemühung mehrerer auf einander fol-gender Generationen zur Vollkommenheit gedieh, so war esdie Schreibekunst mit Buchstaben.
ES läßt sich fast nicht mehr bezweifeln, daß die Buch-stabenschrift eine Erfindung der Phönizier ist, denn nach den
alten