Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Buchstaben.

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bei so frühzeitig, daß Plinius glaubte, sie warenassyrische» Ursprungs. Nach dem a-

6e«/-r/. Ore,//«. I.//- XX 7 ^. ;o. soll Nhadaman-thu s den Gebrauch der Buchstaben bey den Assyrern ein-geführt haben, und nach 7 >oe 7 . §, 7 . 77 . iz. rß. ließ Se-in irauiis schon eine Aufschrift in syrische» Buch,stabe n an den Berg Bagistan setzen. Ferner schrieb Cal-list h e n e 6 aus Babylon dein Aristoteles, daß dieastronomischen Beobachtungen der Babylonier von ryozJahren ber wären, wie §,'»//>/, 7 , 7 ? 7 . 77. ^ ^oe/o ro„/.46. p. i2z. auS dein Porphyrius berichtet. Hingegenmeldet Epigencs, daß die ältesten astronomifchen Beob-achtungen der Babylonier von 720 Jahren her gewesen wä-re», und Bcrosus sowohl, als auch Critodcinus seetzcn das Alter dieser Beobachtungen gar nur auf 480 Jahrehinaus; 7 ^ 77 , 56. Eben so bald konnten die Gyr.'e

zur Kenntniß der Buchstaben gelangen. Das alte Alpht-bet der aramäischen Sprache , welche den chaldäi -scheu und syrischen Dialect begreift, hieß Estanghje-lo; das zweyte Alphabet hieß Mendai, von bcyd nist das noch jetzt übliche verschieden; -MeuscsS Leit-faden zur Gcsch. der Gelehrs. r. Abtheil. S.227. Die Jsraeliteu erhielten die Buchstabenschrift von de tAegyptiern. Lh. Chr. Tychsen in der Bibliothekder alten Literatur und Kunst. S t ü ck Vl. p 6 t.folg. glaubt zwar, mehrere Spuren gefunden z» habe,,auS welche» erhellet, daß unter den Jsraeliteu , schon ehesie nach Aegypten kamen, die Schreibekunst bekannt gewe-sen seyn müsse; aber dieses alles läßt sich auch durch einevon den älteren Acten der Schrcibckunst erklären , und esfolgt nicht nothwendig daraus, daß die Jsraeliteu schon vo.'ihrer Ankunft in Aegypten die Buchstabenschrift gekannt hatIm. Stuß bemerkt in einer O, 7 /e,r. - 7 -,- »aea/scssr1742, daß die SÄreibekunst damals, als Joseph Vierkönig oder Dezicr in Aegypten wurde, d. i. etwa um 2zoon. E. d. W. i» Aegypten noch unbekannt, aber zur Zeit des3 2 Aus-