Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
356
JPEG-Download
 

zzS Buchstaben.'

Auszugs der Jscacliten bekannt war, und vermuthet, da8Ioscph selbst, den er mit dem Hermes 5 ri 6 megistuSfür eine Perscn hält, dcr Erstudcc der Buchstabe» sey, wel-ches auch Carpov in seiner Or//c-r. ^ /r^/rrxer/ettro-re. >741. behauptete, und schon vorher hatte

Ikt. ste , eo> r,e,/ » Dr// /

k"? 8-/e.r. z. p. 1176. aus dtest Mennung aufmerksam ge-macht. Wen» aber I 0 scpb der Erfinder der Buchstabe»getreten wäre, so würde die Nachricht davon gewiß aus denMoses gekommen seyn, und sollte dieser, der uns so vie-le kleine den Joseph betreffende Umstände erzählt, dieser, fürdas Menschengeschlecht so nützlichen , und der israelitischenNation so sehr zur Ehre gereichenden Erfindung mir keine»,Wone gedacht haben? Das ist nicht wahrscheinlich! DasStillschweigen des Moses ist m der That ein wichti-ger Einwm.f wider die angeführte Meynung, und be-weiset vielmehr, daß ein Fremdling, wie Thaaut, derMit der Israelitischen Nation weiter in keiner Verbindungstand, der Erfinder der Buchstaben war, daher auch Mo-ses weder der Sache, noch der Person, in seinen Büchernmir einem Worte gedenkt. Wenn übrigens einige die Er-findung der Buchstaben in Josephs Zeit setzen wollen,so ließe sich dieses durch das Zeugniß des Ankiell-des rechtfertigen, welcher sagt, daß die Buchstaben inAegyptcn 15 Jahre vor der Regierung des argivischcnKönigs Phoroneus, eines Sohns des Jnachus,erfunden worden waren (kV/v. I. c.); Phorone-tt s kam aber 2247 zur Regierung (Ällgem. H i-stor. Lex. unter Phoroneus); folglich fiel die Er-findung iiiö Jahr 2232, und diese Zeit kommt derjeni-gen nahe, wo Joseph jn Acgyprcn berühmt wur-de. Nur nennt Anriclidcs weder den Thaaut,noch den Joseph, sondern eine» Acgyptier Menon alsden Erfinder der Buchstaben. Die wahrscheinlichste Mey.nung ist diese, daß die Jsracliten die Kunst, mit Buchsta-ben zu schreiben, von den Aegyptiern lernten. ZuHi 0 bs

und