Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
366
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Buchstaben.

Z66

Lesen und Schreiben. Anfangs hatten die Lateiner auch nur16 Buchstaben, in der Folge aber setzten sie noch K. g. x.

2. hinzu. Einige glauben, daß auch das sein spärcicrZusatz ssy, aber Fabricius (Allgein. Hist dco Ge-lehrs. i?>2. r. B-S. 120) behauptet, daß es Tonn«der schon mit nack Italien gebrachkhabc Anei> dcnBuch»staben tz hatten die ersten Römer nicht , sondern bedientenstch statt dessen des c; aber »ach dem erst»» carthagkneiifi-scheu Kriege soll ihnen Spuius Caroilius denstibengegeben haben; I-oae. r/»r'r>. ü 7 / 7 . 1677./b. !!.

Z8i. Jablonskie Allgcm. Lcx. >767.G--»Y2. DerSchullekrcr G a l l u st l u s setzte den Buchstab b ins latcieNische Alphabet: 7 / 7 /oe'. On/o- 7 ., 7 , 7. ^

c/ 7 r ^»«>, 7 . 7 r 7 >. X 7 . 14. Der Buchstab x wurde erst

zu des Kayscrs Augustus Zeit gebraucht und eingeführt;7/,/t. 7 . r. 7 st/// 7 nr a /7 7 /rer'r. />. 182. Auch in dem altenlateinischen A-phabet waren die Buchstaben viel größer; diejetzigen kleinen lateinischen Buchstaben kamen erst später auf;im vierten Jahrhundert kommen bereits dergleichen vor;

1. A. Fabricii Allg. Hist. der Gelehrs. 1752.

2. B- S- 415. 416. Auch die Hetrusciec oder Tuscier

hatten Buchstaben ( 7 .rH a/> -//-//-? co»ss/ 7 e-. 7 .rü. 7 X), dieihnen Demaratus aus Corinlb, der zz26 nach Italienkam, mittheilte ; Lo»-»e 7 . 7 «cr/. 7 , 7 ^. /, 7 /?s^r 7 ie.

II. Von den Lateinern kam die Kenntniß der Buchstaben-auf die RöMer, und von diesen zu den Deutschen.

Die Chinesen schreiben die Erfindung der Buchstabendem Gsc-Hoang oder Tsang. hie zu; nach ihrer .Fabel brachte eine Schildkröte, die auf ihrem Rücken blaueBuchstaben trug, dieselben dem Tsang. hie. Einigeschreiben aber auch ihre Erfindung dem G 0 ui - gine zu;Goguet vorn Ursprünge der Gesetze. lll.S.264.265. In Japan soll der Bonze Combadaxus dieBuchstaben erfunden haben; Fabricii Allg. Hist. derGelehrs. 1752. r. B. S. zoy-

Die