Buchstaben. z6z
zu den Griechen gekommen seyn müsse. ZuSolons Zeitkonnte das Landvolk die Sentenzen auf den Hermen desHlpparch lesen, welches schon eine ziemliche Ausbreitungder Kenntlich und des Gebrauchs der Buchstabenschrift vor-aussetzt. DaS griechische Alphabet von 24 Buchstabenwurde auf Anraihen deö Archinus, Athcnäi Sohn,unter dem Archon EuklideS, 1617 Jahre nach Abra-h a in S Geburt, oder ZÜZ4 n. E- d. W. zu Athen aufge-uonun.'ii; I. A. Fabricii Allg. Hist. der Gc-lehrst ^752. 2. T. S- 122. Die älteste griechischeBuchstabenschrift war die Quadratschrist; die kleinen grie-chischen Buchstaben nahmen erst in: siebenten Jahrhundert n.Cy. G- überstand; I. A. Fabriciuö a. a. O- i. B.S- ir4. und 2. B. S. 415- 416.
Auch die lateinischen Buchstaben, aus denen dieBuchstaben aller übrige» europäischen Völker entsprangen,find im Grunde phviüzischcn Ursprungs, denn sie wurdenauS dem griechischen Alphabet gebildet, das seinen Ursprungdem phönizischen verdankte. Die Kenntniß der Buchstabenwurde durch Pelasgische Kolonie» auS Arkadien nach Lati-um gebracht, weiches Tacitus H X/ n. 4.)
und Plinius (Vii, 58.) auS der Aehnlichkeit beweisen,welche die ältesten lateinischen Buchstaben auf Denkmälernmit den alte» griechischen Buchstaben hakten; PliniuS er-wähnt einer ehernen Tafel der ältesten Zeiten, die aus Del-phis nach Noni iiiS Pallatium gebracht wurde, und nochzu seiner Zeit vorhanden war. Eva 11 dcr, ein Sohn dcvNic 0 strata, die mit der Carmenta und Themisfür eine Person gehalten wird, führte nämlich im Iahe27Zo eine Kolonie Arkadier nach Latium , wohin er dieKenntniß der griechischen Buchstaben brachte, aus denensich das lateinische Alphabet bildete;n I. II und ZI. I-r'c-. I, 7. /-b,/-. 277. /V//?.
;6. Ja, Evan der unterrichtete sogar, wieAu-reliuö Victor erzählt, die SkaimnvölkerItaliens inr
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