Band 
[Zweyter Theil.]
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368
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Buchstaben.

hanptet von Ihre (ü?

7 ^/-,/. 1769), daß die Runen erst im 5ken und 6ren Iah»hundert in den nordischen Rcieben aufgekommen waren ; auchtvird derselben erst von dem zu Ende des sechsten Jahihun-derlS lebenden Venankius F 0 rtunaru 0 77 /,

iq.) gedacht. Nach Subm wurden die Runen «m 6,enJahrhundert von Jude» in Britannien gelehrt, und v> n dasollen sie erst im /teil Jahrhundert nach No>wegen aetvm-mcn seyn; als aber im Uten Jahrhundert viele fremdeGeistliche, Engländer, Deutsche und Dänen nach Norwe-gen kamen, und fremde Wissenschaften mitbrachten, wurdedie Runenschrift verdrängt, und an deren Stelle dir laicmi-scheu Letter» eingeführt; 5 r, 4 «r

1791. Die in Dännemark gefundenen Runenschriften hatnko gesammelt und erklärt. N.

H. Sjöberg in seiner Einleitung zur Kenntnißder Vaterländischen Antiquitäten. Lund 1797.behauptet in der dritten Abhandlung, daß man inSchweden keine Riineninschristcn aus den hcydnischen Zeitenmehr finde, und setzt ihr Zeitalter von, Jahr 1022 bis1252. Auch in Jslaub war schon vor Einführung desChristenthums die Runenschrift bekannt; als aber um dasJahr 1222 die christliche Religion daselbst ausgebreitet wur-de , nahm man die lateinischen Buchstaben an ; Wehrsvom Papier. 1789- S. zr.

Auch die griechischen Buchstaben wurden den Deut-schen frühzeitig, und zwar durch die Gallier, bekannt. Ei-ne Colonic der Phocäcnscr, die im Jahr §445 nach Gallienkam, und daselbst Marseille crbauete, brachte die griechi-schen Buchstaben mit dahin, deren sich bereits die Druidender alten Gallier zu Cäsars Zeit bedienten;o/e 4 o//o 6 tt/ 7 /co. 7 / 4 . 47 . oa/. 14. Von den Galliern ka-men dann die griechischen Buchstaben zu den Franken, alssie Gallien eroberten. Doch sind einige der Meynung. daßdie Franken schon vorher eine Art Buchstaben gehabt hätten;

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