6 ?
Landstraßen.
nach Erschaffung der Welt starb, durch ibr ganzes, so weit-läufiges Reich Straßen angelegt habe. O-eiefe^. II. i;.xnA. 126. 127. - I.il). XVI. p. -07«. Ein
älteres Beyspiel von Anlegung der Straßen finden wir zwarin der Geschickte nicht, es ist aber wahrscheinlich, daß dasDaseyn der Straßen noch über die Zeiten der Semicamlshinausgehe.
Nach der Tebaupkvng der Chineser find die Landstraßenbey ihnen ebenfalls sehr alt, denn sie erzählen, daß schonihr Kaysec Chao-hao, der in den fabelhaften Zelten lebte,die Wege eben machen ließ, um über die Berge zu kommen.S. Goguet vom Ursprünge der Gesetze. III.S.27;.
Bey den Griechen war bekanntlich Hermes oder Mer-kur, der Götterbote, der Schutzgott der Landstraßen, da-her man auch seine Säulen, welche viereckige waren, nureinen Kopf, aber weder Arme noch Fuße hatten und Her-nt ä genannt wurden, auf die K-eußwege setzte.
IVo/toL in ^//crör'crci. cnj). 7. - /nveeicrf VIII. v. 52.Übrigens wird auch noch Apollo ein Gott der Wege,//crci,'r'an. 11 b. VII. aä ^äver§. cnp. i->, und
Diana eine Göttin der Wege bey ihnen genannt.
r/r Dr'ern. ;8. Bey den Tbebanernmachte die Aufsicht über die Wege ein besonderes Aim aus,welches aber bey ihnen etwas verächtlich war und einst demEpaminondas (um Z620) aufgetragen wurde, um ihndadurch zu kränken; allem dieser verwaltete es mit solcherGcschicklichkeit, daß es seit seiner Feit ein Ehrenamt wurde.
Ulacvrmeea V,ib. III. cszi. 7.
Die ersten gepflasterten Straßen schreibt Jsidor -I^ib. XV. c. lü. - den Kartbaginenfern zu,worin ihnen die Römer, die auch schon besondere Wege-Götter hatten, s. ?/erret. r,r Illot-certo/-. V. scer>.2,bald nachfolgten. Wenn wlr dem Birgil glauben wollen,so hatten die Karthaginenser schon zur Zeit der Dido und
Es deS