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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Landstraßen,

des AeneaS gepflasterte Straßen und Wege.

^e,r. I. v. 422. Der erste Weg im römischen Gebiete warder königliche, welcher von Rom nachCapua gieng und vvmAppius Claudius im Jahr >83 nach Erb. Roms an-gelegt wurde. Nachher erhielten die Aedilen die Aufsichtüber die Straße», s. Lrectou. r» cap. s.,

welche im Jahr 459 nach R. E. den Weg vom MarStem-pcl, der außer-er Stadt lag , bis zu dem Ort Bovillä undvom Kapcnmischcn Thore bis zum Marstempel pflastern lie-ßen. OwruL üb. X. c. 2z. Die Censoren O. FulviuSFlacons und Posthumius Albinus ließen dicWegeaußer der Stadt zuerst mit Kies bestreue». ss. /.

u,riv. 1677. 1'. II. x. 540. Im I. ;ir n. C. R.licß Cajus Aurelius Cokta den nach ihm benanntenAurellanischeu Weg und nachher Flam intus den Flamini-schcn Weg anlegen, der bis nach Rimini gieng und dessenBau von seinem Sohne fortgesetzt wurde. Lepidus undCnjus Flam intus ließen die Acmilij'che Straße vonRimini bis nach Bonoiüen führen. /. / I.car.

renrv. 1677. 'U. II. PUA. 540. Noch vor dem ConsulatedeS Cäsars legten die Römer im südlichen Gallien eineLandstraße nach Hispanien an, die durch Provence, Lan-gucdoc und Narbonne gieng. Polybius, der Begleiterdes jüngeren Scipiv, kannte diese Straße als schonvollendet. — Ueber die Festsetzung der Römerin Gallien fenscirs der Alpe» rc. von CarlPhilipp Mayer. Dambcrg u. Würzburg 1802. Unterdem Julius Cä/ar waren schon die vornehmsten Städtetu Jkaliei! durch gepflasterte Wege mit der Hauptstadt ver-bunden, und DomikiuS Acttobarbus ließ den Demi«tiamschcn Weg pflastern, der durch Savoyeu, durch'6 Del-phine! bis in die Provence gieng. August ließ Wege durchdie Alpen brechen, neue Wege in Spanien anlegen und zurgleich zwey Wege gegen Lyon eröffnen; auch ließ er die Wegsin Stationen abtheilen und verordnete Aufseher, welche Achthaben mu'Mn, ob Jemand den Zoll verfuhr. Sueton. str