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Landstraßen.
csp. Z7- Agcippa verbreitete die Straßen vonLyon aus über ganz Gallien; einen Weg führte er durch dieBerge von Auvergne bis an das Ende von Äquikanien, denzweyten bis an den Rhein, an die Mündung der Mosel undbiS an's deutsche Meer; der dritte Weg ging durch Picarbie,Champagne, Burgund und endigte sich bey Bologna amMeere; der vierte gieng durch Nieder Lmrgucdoc biS nachMarseille, und von allen diesen Wegen gierigen wieder vieleSeitenwege zu den andern Städten. Die Heerstraßen derRömer erwecken noch in ibrcn Ueberblcibseln Erstaunen;man kennt deren 4;, worunter dievornchmste ist-
Nach Verlauf mehrerer Jahrhunderte ahmten die Fran-zosen die in Vergessenheit gerathenen römischen Landstra-ßen nach, woraus die Chausseen entstanden. Karlder Große (800 n. Cbc- Geb.) war der erste GallischeKönig, der wieder an denStraßen arbeiten, die alten Wegeverbessern und neue anlegen ließ. Es fehlt diesen aber nurder festhaltende römische Kitt, dessen Verfertigung verlorengegangen ist. Die vornehmsten Chausseen in Frankreich sind) in Lothringen und um Paris.
In der Lombardcy gcbcu die Chaussen den altrömischennichts nach.
Um das Jahr 1202 fieng man in Deutschland an, Land-straßen zu pfi.istern. S. Geschichte des deutsche»Handels von F- C> I. F > sch e r I. Ich. In Kradantließ Maria Theresia 1766 die ungebahnten Straßenverbessern. Dasselbe that Kaysec Joseph in Tyrol undUngarn. Die sogenannte Königsstcaße durch Böhmen isteine der vorzüglichsten.
Birgcc Iarl, der von i2;o—>1266 regierte, legtedie ersten Heerstraßen in Schweden an. G. Schröckhsallgem. Weltgesch. für Kinder. IV. 2. G. 177 -
Herr von Cancrin gab einen neuen Röstofen zum Bren-nen der sehr harten und festen Sleinartea zum Wegebau an.S- von Cancrins vermischte Schriften; fünfteAbchejl. S-noch im Hand, d. Erf. des Art- CsZc.
C, L Lan-