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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Lauge. Laugcnsalz.

Di« Türken gaben ihren Laufgräben seit der Belagerungvon Candia eine von der beschriebenen merklich verschie-dene Form. S-Hoyer Gesch. ver Kriegsk. II. 264,Der Preußische Ingenieur Le Fcburc richtete dieLaufgräben so ei», daß es keiner Communicalioiien mehrzwischen der ersten und zweyten Parallele bedurfte. HoyerGeschichte der Kriegs k. II. 6g6. Eine andere Ver-besserung bey den Laufgräben schlug der Major Bonmardvor. S. Hoyer Gesch. der KriegS k. II. io;o.Lauge. Nach dem Pollur — Ono?/ra/d. VII, II, Z9-x. zig. ;,4. — haben schon Aristophanes und Pia«to die xovt» als ein Waschmittel genannt, und er sagt da-bey ausdrücklich, daß darunter Äschen lauge zu verste-hen sey. Mit di.ser Lauge wurden die Weinfässer und Oel-fäffcr gereinigt, auch sogar die Statuen der Götter wurdendamit abgewaschen. XIV. c. 2l. p. 727. 6okre-

/«c/ler XII, 50.14. p. 8>8. D>e Lauge mit ungelöschtemKalke zu veruärken, das war wenigstens schon zur Zeit desPaulus Aegineta bekannt: Pottasche zu sieden, ver-standen aber die Römer noch nicht. Sich. GeckmannsBeytrage z. Gcsck. d. Erf. IV. 1.

Laugelistllz. Sa 11 marlino und Braunach erfanden beson-dere Methoden, pdlogististrtes Laugcnsalz auf der Siclle zubereiten. Bra » nachs Methode ist die vorzüglichste. Ih-re Beschreibung findet man 1» des ApoihekerS Pa »l S an-giorgio ebenüschen und pharmaceurischen, zum 5beil die- Medicimsche Polizei) betreffenden Abhandlungen. Uebersetztvon Job. Aug. Schmidt. Leipzig bey Schwen-kest. 1797. Nr. 7.

Dr. S. Hab 11 eins nn bat das vierte Laugcnsalz (Ira-/r ^/r<?le,/r) erfunden, dess.n merkwürdige Eigenschaften inCrellS Annalen und SckererL chemischem Jour-nal beschrieben sind. Reichs - Anzeiger. 1800.Ni. 28;.

Bouillon la Gränze und Welker haben die Versfahrungöart, um kaustisches Laugensalz und geschmolzene

Potta.