verbunden sey, daß die Farben eigenthümliche Eigenschaftendes Lichts wären, und daß die von den Körpern abhängen»den Farben von der Dicke der unempfindlichen Theile her-rührten, woraus sie bestehe» oder von der Lage der Theile,vermöge welcher ein Körper diese oder jene Gattung vonStrahlen häufiger zurückwerfe, als die übrigen. WolfsMathem. Lcx. Lcipzigr7l6. S- ns6. Wlttenberg.Wochenblatt i?>6. St. zy. Nachrichten vondem Leben und den Erfindungen berühmterMathem. S. 2oy. Gehler a. a. O. I. <8-407-412.II. p. iZ4 folg. Den Unterschied der Farben in natürliche,die dem Lichte eigen sind, und in zufällige, die von einer be-sondern Beschaffenheit des Auges herrühren, führte vonTuffen »74; ein, nachdem Dr. /urrn die hiezu nöthi-ge» Beobachtungen gemacht und de la Hire 1694 schonerklärt hatte, daß der lebhafte Eindruck, den das Augedurch das Anschauen eines leuchtenden Körpers erhält, erstei» gelbes, dann ein grünes und zuletzt ein blaues Bild dar-stelle. Gehler a. a. O. H. S- i;5- i;6. Herschelhat Versuche über die Brechbarkeit der unsichtbaren Sonnen-strahlen und über die verschiedene Wärme farbiger Strahlenangestellt. Ein Beyspiel kann am besten zeigen, was H e r-schel unter unsichtbaren Sonnenstrahlen versteht. Er zer-legte Sonnenlicht durch das Prisma; ein Thermometer, des-sen Kugel einen halben Zoll von allem sichtbaren Licht ent-fernt war", stieg in 10 Minuten 6 und eine» halbe» Grad.Dies ist nach Herschel die Wirkung der unsichtbaren Son-nenstrahlen. Bey den Versuchen, die er über die verschie-dene Warme der farbigen Strahlen, worein das Prismaden weißen Strahl zerlegt, anstellte, fand''er die Wärme imumgekehrten Verhältniß ihrer Brechbarkeit, so, daß der amwenigsten brechbare rothe Strahl die größte, und der amstärksten brechbare violette die geringste Wärme gab. BuschAlman. der Fortschr. in Wissenschaften rc. VI.71. 72. XIII. 209. Die Beweglichkeit der Lichtstrahlen,die darin besteht, daß nicht alle Strahlen gleich leicht, son-
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