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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Licht.

einen Theil seiner Theorie des Lichts und der Farben darauf.

Bayle meynt, s. Bayle h i st o r. krit. Wörterbuch.Leipzig. UI-4- ^-. daß Johann Kcpler durch sein Ex.perinicnl nül einer Glaskugel voll Wasser, auf die er einenSonnenstrahl fallen ließ, den Grund zur Ncrvtonischci, Far»benlebre gelegt habe; allein die Entdeckung, daß alle eckigteGlaestückcn das durchgehende Licht färben, ist viel älter,denn Scneca kannte sie schon und brauchte sie zur Erklä-rung r>ec Farben des Regenbogens. < 5 c»ecrr nert.

I,ib. I. c. 7. Das Facbenbild war also lange bekannt undGrimaldi (P isüz) war der erste, dem die längliche Ge«statt desselben auffiel, und der daraus schloß, daß bey der Bre-chung die beyden Seiten des Lichtstrahls aus einander gezo-gen wurden. Eben diese längliche Gestalt des FarbenbildeSbemerkte Newton, als er 1666 in einem finsteren Zim-mer das durch «ine enge Oeffnung einfallende Sonnenlichtmit einem gläsernen Prisma ausfieng, worin sich das Lichtso brach, daß das Farbcnbild fünfmal länger, als es breitwar, an der Wand erschien, da'rs doch kreisrund hätteseyn sollen. Er schloß hieraus, daß jeder SonnenstrahlauS ungleichartigen Theilen, von verschiedener BreMackeit,bestehe, daß diese verschiedene Brechbarkett die mancherleyRegenbogenfarbcn hervorbringe, unter denen die rothe am .wenigsten, die violette Farbe aber am meisten gebrochen wer-de, daß jede einzelne Farbe für sich durch ein zweytes Pris-ma weiter keiner Veränderung fähig sey, daß ferner der inmehrere Farben getheilte Lichtstrahl sich durch ein BrennglaSwieder sammeln und in seine vorige weiße Farbe verwandelnlasse. Er bcwicß, daß das Sonnenlicht und das von denKörpern zurückgeworfene Licht eine verschiedene Brcchbarkeitbesitze, von der die Verschiedenheit der Farbe abhänge; daßdas Licht bey der Brechung in eine unzählige Menge Strah-len zerspalten werde, deren jeder ein anderes Brechungsvcr-hättniß habe, unter denen aber die sieben Hauptfarben desRegenbogens sich am deutlichsten zeigten, er lehrte, daß mitdemselben Grade der Brechbarkett auch immer dieselbe Falbe

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