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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Lichter«

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artist. Jnh. Erfurt. 1781. 6. H. S. zo. Herr Dveczu Paris erfand Lichter von gereinigtem Talg, die inRücksicht der Farbe, Gestalt und Helligkeit den Wachslich,tccn gleich sind. ^Votrce cke /

knris 1792. S-592. Herr Parrot, Leh-rer der Mathematik zu Karlsruhe, hat eine theoretischeund praktische Anweisung angekündigt, worin er zeigen will,wie man die gewöhnlichen Ocl-, Talg - und Wachslichterin ein Licht verwandeln kann, das dem Tageslicht ähnlichist. Dieses Lrcht soll keine größere Consumtion der Brenn.Materie bedürfen, den Augen nicht schaden und die Farbenohne Veränderung zeigen. Die Kosten der Ausübung be-laufen sich ein für allemal auf;o Kreutzcr. Im Jahr 1780erfand man Lichter mit hölzernen Dochten, eins brannte 9Stunden, und im Gebirge werden sie wirklich aus Ockono-liue gebraucht. Leipz. Intelligenz Blatt 1780. S.47. J>n Jäbr «795 schlug man vor, die Talglichtcr durchDochte von gezogenem Holze zu verbessern. S- die 64W A n.zeige der Leipziger ökonomischen Societätvon der Oftermcsse. 1795. In Bayern werdendie Dochte der Talglichtcr von dünnem, mit Baumwolleumwickeltem Holze gemacht; solche Lichter sollen länger undruhiger brennen. Reue Sammlung vermischtecökonomischer Schriften. Herausgegeben vonI. Riem. later Th. >797« S. 66. In den Ham-burger Adreß Comkoi» Nachrichten vom Jahre1789. Nr. 50. steht folgende Nachricht: In Hollandwerden fetzt Lichter aus Wachs und ausgepreßten Kartoffelnverfertigt, von welchen 5 Stück auf ein Pfund gehen und8 — 9 Groschen sächsisch Geld kosten. Ein dergleichenfrisch verfertigtes Licht soll 15 Stunden, ein recht ausgetrock-netes aber, oder das einige Zeit gelegen hat, 17 Stundenund dabey viel Heller und reiner, als die gewöhnlichen Wachs-lichter brennen, weniger dampfen, und Tropfen, welche da-von auf Zeuge fallen, machen keine Flecken, sondern können,wenn sie trocken geworden sind, abgerieben werden.

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