Lichter.
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sehr wohl mit einander vermischen lassen; doch scheinen 7Pfund gegen 4 Pfund Harz hinlänglich zu seyn, welches aufeines jeden Gefallen ankommt. Sobald der Talg zumHarz hinzugegossen ist, welches nicht auf einmal geschehendarf, wird es beständig mit einem hölzernen Stäbe oderSpatel umgerührt, weil das Harz langsam zergeht; manläßt es frisch kochen, und wenn die Mischung sich gegen denRand aufzuschwellen anfängt, so wird Talg hinzugegossenund das Gefäß vom Feuer gehoben, bis die Mischung niedergesunken, wo es wieder auf's Feuer gebracht und so langegekocht wird, bis es zu brausen anfängt, wo wieder ein we-nig ?alg zugelegt wird. Man fährt mit diesem Kochen solange fort, bis das Harz geschmolzen, welches man daranerkennt, daß es in einem Klumpen auf dem Boden liegt.Wenn es geschmolzen, dann kann man mehr Talg hinzuthun,und auch denjenigen Talg, welcher in der Form ist, und inwelchem vorher die Dochte eingetaucht wurden, abschäumen,ihn zur Mischung hinzugießen, und alles von frischem wie-der aufkochen. Hierauf gießt man einen Theil der Mischungdurch einen warmen Durchschlag in die Form, worauf dasGieße» auf eben die Weise vor sich geht, als wenn Talg-lichter gegossen werden, und wenn etwas herausgegossen ist,so wird von der Mischung in den Durchschlag nachgefüllt,das Gefäß muß aber beständig auf dem Feuer stehen, wohlumgerührt und die Form mit kochheißem Wasser, sowohl imKübel, worin sie steht, als in der Form selbst, unterhal-ten werden, denn sonst sinkt das Harz zu Boden. Hat manklares und reines Harz, so werden die Lichter völlig wieweiße Wachslichter, wovon man sie kaum unterscheiden kann,und besitzen die besondere Eigenschaft, daß der Docht, wenner geputzt wird, nicht wie bey Talglichtern dampft. Siebrennen auch sparsamer, als gewöhnliche Lichter, und kön-nen mit einer sehr großen Erspacung von Talg mit gleichemNutzen gebraucht werden. Busch Alman. der Fort-schritte. Bd. III. 566 folg. Der i8oz verstorbeneEchnauffer, Gastgeber zum edlen Hirsch auf der Dürr»
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