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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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i6o Lichterhalker, Lichtfarben.

schinz in Bayreuth, besass die Kunst, Lichter ohne Wachsund ohne Talg zu verfertigen, welche ohne auszulöschen, undohne daß man sie zu putzen braucht, länger, Heller und schö-ner brennen, und eine größere Flamme geben, auch wenndie dazu gehörigen Ingredienzien von der ersten Hand bezo-gen werden können, ohngefahr^, außerdem aber ^ wohlsel«lcc, als die ordinären Wachslichter sind. Er hinterließdiese Kunst seinem Sohne Chr. C. TH.Schnauffec jur,.,Besitzer des Gastbofs zum edlen Hirsch auf der Dürrschinzin Bayreulh. Reichs-Anzeig. i8oz. Nr-roü. BuschAlm an. XV. 726.727.

Lichtschalter brachte nach vielen zum Theil gefahrvollen Versu-chen der Bergrath v 0 n Humbold zu Bayreuth nebsteiner Respirationsmaschine zu Stande, um vermittelst bey-der im Pulverdampf und andern mephilischen Gasarten ohneNachtheil sich mit einem brennenden Lichte aufhalten zu kön-nen. DaS an dieser Maschine bcsindliche Nespicativnsrohrist jedoch schon eine frühere Erfindung, die man am wahr»fchcinlichstcn dem Physiker Haies zuschreiben kann. Weilder Lichterhalker blos gewöhnliche atmosphärische Luft ent-hielt, die in sehr dickem Dampf die Flamme nicht hell genugbrennen macht; erfand der Herr von Humbold für die-sen Fall noch einen andern Apparat, der aus einer mir Le-benslust angefüllten Blase bestand, die vermittelst einerGlasröhre unten an eine blcchcrne Lampe geschraubt werdenkonnte, so daß die Lebenslust durch den hohlen Docht in dieFlamme strömte, und diese auch im dicksten Schwefeldampferein und hell erhielt. Hoyer Geschichte der Kriegs-kunst. II. IVZ4.

Lichtfarben. Cpicur lehrte schon, daß die Farben nichtsEigenthümliches der Körper wären, sondern von gewissenLagen ihrer Theilchcn gegen das Auge herrühren; daher erauch seine Atomen ungefärbt annahm. Descartes lehrteisz/, daß die Farben keine Eigenschaften der Körper, son-dern Wirkungen eines zwischen den Körpern und dem Auge

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