164 Lichtrohr. — Lichtträger.
mittelst der Sonnenstrahlen eine Lunte, welche er in diekleine Oeffnung hielt, in zwo Minuten in Brand bringen.We cc sie mit der kleinen O-ffnung vor eine Lich,stummebrachre, warf ste tas Licht so weit, daß er 40 bis 47 Fußdavon lesen konnte. Die Höbe des abgeschnittenen Kegelsmuß dein Halbmesser der größer» Oeffnung des Kcgclstücksgleich sey». Die unterste Seite des Kcgcistücks macht mitder zu erleuchtenden Fläche am besten einen Winkel von 4;Grad. Die obere Oeffnung wird senkrecht abgeschnitten,wenn die Fläche horizontal ist. Das Glcch ist so zu schnei,den, daß der Schnitt, wenn es zusammen gefügt ist, eintsenkrechte Ellipse macht, dieses lehret Herr Lambertdurch eine artige geometrische Construction. Er hat einesolche Erleuchtungsröhre an einer Lampe angebracht, die ind m Wesentlichen mit den gewöhnlichen ül>ecemkLmr<D'e Erleuchtung ist sehr bequem und gleichförmig.
Lichtroch auf Wolle zu färben. Eine gute Vorschrift dazulieferte Herr Pörner. Jakobson trchnvl. Mör-tel b. forlges. von Ro senk Hai.
Lichtscheid; s. Hygrometer.
Lichtstarke; s Photo Meter.
Lichtträger, Phosphoren (entweder natürliche oder knnstli,che) wurden sonst zu den seltenen und unerwarteten Erschei-nungen gemdik. D.'s Lcuchren bemerkte man an Insekten,on einer Art von Muscheln, Pholaden, welche des NachtsMit einem pbe-spborirche» Scheine leuchten. Dieß letzterebemerkte schon Pi'nlus ^i/k. nrrt. IX. 6., der dieseGewürme nennt» Reaumur und Eecta»
ria baben die besten Beobachtungen über dieses Licht ange-stellt. Daß faules Fleisch leuchte, bemerkte zuerst Fa-bricntS ab Aquapendenle am Lauimstcische. Osetc. /Zerret. 1600. Ganz vorzüglich be-
merkte man dieses Leuchten an faulen Fischen. Hierüberhat Gvyle viele Versuche angestellt, und gefunden, daßdieses Licht durch Hinwegnehmung der Lust sogleich aufge-hoben