Band 
Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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r6g 'Lillcngulden. —- Linke.

Liliengniden war eine zu Florenz ausgeprägte GoldmünzeNNt »liier Lilie, nach welcher die Lakaien geschlag,-» wur-den, Jacobs»» technvlog. Wörrerb. tt. 6l6.

LlMVilübe Hai ihren Namen von den Limonen oder Zitronen,deren Saft der Hauvlbestandrhcil ist, und wurde von denItalienern i6go oder r6;g erfunden. BcckmannsBeyträge zur Geschichte der Erfindungen. IV.2. S. 205.

Lineal rührt von einem Enkel des Dädalus her. Voll-beding Archiv, nützt. Erf. I. 2;;. Der Baronvon Toll in Lrcfland dar dem russischen Kaiser ein biop-irisches Lineal von seiner Erfindung liberreichen lassen, undist dafür der Versicherung der allerhöchsten Zufriedenheit ge»würdiget worden. I » t« l lige nzd l. d> allgemein,klt. Zeitung, Halle ihog. Nr. ;.

Linie. Euphocbus aus Phrygien soll der erste gewe-sen seyn, der die Linien und ihre Verhältnisse betrachtete»Meusei Leitfad. z. Gesch. der Geiehrs. I. Ab-theil. S. 2Zy. Archytas von Tarcnt, der mitdem Plato lebte, erfand die Metkode, wie man zwi-schen zwey gegebenen Linien zwey andere Proportional. Li-nien finden könne. Nachrichten von dein Lebenund Erfind, ber. Marhem. 1788. 1 - Tb. S. 2z.Derg. Algcber. Die Q'iadraturfvl schung der griechi-schen Mathematiker und die Verdoppelung des Würfels zurZeit des Plato, gab die Veranlassung, daß DlokleSdie krumme Linie Clssois, die zum zweyten Geschlechtgerechnet wird (Eben das. S. 7. —) und Nicome«des, 2vo Jahr vor Christi Geburt, die ConchoiS oderMuschelllnic erfand, die man zum dritten Geschlechtrechnet. Wolffs mathem. Lexicon, 1716. G»4 > 4 . 415. Keyde wußten durch Hülfe derselben zwischenzwey geraden Linien zwey mittlere Proportional - Linien zufinden, Nicomedes erfand auch ein besonderes Jnstru-Mrnt, womit er seine Conchoidal - Linie beschreiben konnte.