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Löschwisch. Löthen.
einen B>sen von Birkenreisern, den man mit einer einfachengroben Leinwand, welche alle Rnth.n einschließt, umnähet,dock so, daß die RuUien »ickt zu hart an u„ander gedrucktwerden, sondern daS Ganze elastisch genm, bleib', uin sichnach der Form und Lage der brennenden Fläche, und nachder Stellung der Löschenden ;n bequemen. Auf dieser Ober-fläche von Leinwand werde» nun 6 — 7 Reiben 5 Zoll brei-ter, leinener Streifen mit groben Falten aufgenähet, etwawie Manschetten. So ein Löschwlsck, der eine Länge von6—20 Fuß haben kann, wird m'o Wasser getaucht undgleich auf der brennen cn Ore-flache geschleppt, als wollteman diese Oberfläche mit einer Farbe anstreichen. Verfährtman mit Ansmerlsaiiikeil, so kann »lan ganz gewiß daraufrechnen, daß auch die stärlste Glut durch ein einziges Te-flrcichcn ausgelöscht wird. Man kann damit vorwärts,seitwärts, von oben nach unten, von unten nach oben, injedem Winkel bequem löschen, und sollte ja eine Ecke sichfinden, wo der Löschwisch nicht eindringen könnte, so kannman mittelst desselbeif so viel Wasser hinein schleudern, daßeö auch da löschen inuß. Kurze Löschwifche können in Stu-ben, wo Wände brennen, lange aber außen an den Häusernmit Vortheil gebraucht werden. Ein einziger Mensch kannihn regieren, nur bey Löschwifche,, von zo Fuß Länge wer-den zwey Menschen erfordert.
Lothen. Den Gebrauch des Salmiaks zum Lötben und zumVerzinnen kannte» schon Agricvla und Zmperato.Doch mag er iiech nicht fibr allgemein gewesen seyn, weilBiringoccio dazu den Berax empfiehlt, hingegen denSalmiak nickt nennt. B eckm a n » 6 B eyt r. V. K. 2. Sk.G. 280. Herrn IacsonS Methode z» lörh.n ist folgende:man reinige die an einander zu lörbcndcn Flächen sehr sorg-fältig, schneide alsdann ein Stückchen Stanniol auö, da-mit ihnen genau einerley Größe hat, tauche eine Feder irieine starke Auflösung von Salmiak in Wasser, und bcstrei-che damit die zu löthcnden Flächen. Hierauf bringe man den
B. Handb. d. Erfind, grTH. M Stau-