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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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:?8 Lothen. — Löthlampe.

Stanniol so geschwind als möglich zwischen dieselben, weilsonst die Luft gar bald die Flächen angreift, und macht, daßdie Löthung nicht haftet, und erhitze alles nach und nach,bis der Stanniol schmilzt. Sind die zu lötheiden Flächensehr glatt und eben gemacht worden, so darf der Stanniolnicht stärker seyn als ein Haar, so groß auch immer dieFlä-chen seyn mögen, nur muß man Sorge tragen, sie recht festan einander ;u pressen. Auf diese Art kann man z. B- einegraduirte Silberplatte an den messingenen Limbus des Qua-dranten löthen, und man wird die Zusammensetzung durchnichts, alS durch die verschiedene Farbe der Metalle gewahrwerden. Jakobson technvl. Wörterb. foptges. v.Rosenthal. VI. 475.

Löthlampe. Ein geschickter Glockengießer zu Laybach ver-fertigt «ine neue Art von Blasmaschine, die aus zwey glä-sernen, rycunden, nach Act einer Sanduhr übereinanderbefestigten Recipienten besteht, wovon jeder einen Längedurch-schnitt von beyläufig anderthalb Schuhen, auf eine Weitevon 9 Zollen hat, und der obere mit Wasser gefüllt wird.An ihrem Vereinigungspunkte sind sie an einer Axe beweglich,und hier ist auch ein messingenes Löthrohr angebracht. Durchdas Sinken des Wassers aus dem obern in den untern Re-cipienten wird die Luft in diesem zusammen gedrückt und ge-nöthigt», mit einer allzeit gleichförmigen Gewalt aus demLöihrohr zu dringen. Ist der obere Recipient leer, welchesso viel Zeit erfordert, als zu zwey Versuchen nöthig ist, sokehrt man die Maschine um ihre Ax« über sich, und die Ar-beit geht ungesäumt ihren Gang fort. Diese Maschine istsehr einfach und leistet eine viel stärkere Wirkung, kostet auchnur halb so viel, als die Laboratorien, die man nebst einemApparat zu den Untersuchungen mit Lebenslust in Klä-ge nfurt verfertigt; nur fällt st« nicht so zierlich in dieAugen und nimmt auch einen größern Raum ein, da sie ei-nen eignen großen Tisch erfordert. Busch Alman. derFortschr. Hl- B. S. 87 .