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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Löthlampe. Löthrohr. 179

Herr I. W. D 0 igt erhielt vor etlichen Zähren voneinem seiner Arbeiter ein sehr bequemes Blaserohr zum GlaS»blasen bey der Lampe, das ihm bey Verfertigung meteorolo-gischer Instrumente wesentliche Dienste leistete, und welcheser, da es niedrere nöthige Bewegungen vereinigt, dem I.B- Ha fischen weit vorzieht. Der Hauptvorzug diesesBlascrohrs, wovon Herr V— in TrommsdorfsJournal der Pharmacie eine Beschreibung gelieferthat, ist dieser, daß die Spitze in jeder Richtung gegen dieFlamme geneigt werden kann. Bey dieser Einrichtung bliebaber noch die Unvollkommenheit, daß sich die Richtung desMundstücks verändert, wonach man den Mund geniren muß»Mit diesem Nachtheile ist aber wieder die Bequemlichkeit ver-bunden, daß man bey lange anhaltendem Blasen, wenn e-nöthig seyn sollte, die Richtung des Rohres blos mit demMunde verändern, und es auf und nieder bewegen kann,ohne die Hände von der Arbeit wegzunehmen, wenn man eSnicht zu fest durch die Schraube festgestellt und angezogenhat. Hingegen kann man es auch durch Zufall aus einervortheilhaften Stellung verrücken. Herr I. A. Pleubelhat nun an dieser Blasgeräthschaft eine sehr sinnreiche undbequeme Verbesserung angebracht, bey welcher er den Zweckhatte, beydes, sowohl die Spitze, als auch das Mundstückbeweglich zu machen, und zwar vorzüglich dem letztem einesolche Beweglichkeit zu geben, daß es sich leicht in jede Nei-gung nach Lcfordcrniß der Höhe oder Entfernung deS Mun-des begeben kann. Es sollte diese Neigung eben so leichtverändern, wenn sich der Mund des Blasenden bewegtr,ohne die Richtung der Spitze zu alteriren. Diese Absichtenhat auch Herr Pleubel durch die vockheilhafte Einrich-tung, die er diesem Instrumente zu geben wußte, vollkom-men erreicht. Die Abbildung und Beschreibung dieser Blas-geräthschaft findet man im Journal für Fabriken.1800. August. S. >24 — izr.

Löthrohr. Der Herr Bergrath Andreas von Swabwar im Jahr l?z8 der erste, welcher dasselbe zur Untersu-

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