Löthrohr. — jog. 15^
gcht, welches die Ausgangsröhre aufnimmt, fülle die Blasemit Luft an und drucke beyde Serien der Blase gclind mitden Knieen, so strömt so viel Luft berauS, als man zu ci,nein Feuer nöthig hat, und man kann durch abwechselndesZublascn die nöthige Luft in der Blase erhalten. Die Vor««heile dieses LöthrvhrcS sind: r) daß man einen beständigenLuftzug geben kann, so stark man will, weil dieses von demDrücken mit den Knieen abhängt; 2) daß die Lunge» nichtso sehr angegriffen werden, weil man ruhen kann; z) daßdes Körpers Stellung ungezwungen ist; 4) beyde Händefrey sind; ;) daß die Feuchtigkeit sich in der Blase ansam-melt; 6) daß die Kosten gering sind, und 7) daß sich dessel-ben jeder bedienen kann, da rS sonst schwer ist, das unun-terbrochene Blasen zu lernen- Busch Alm an. d. Fort-schritte. X. T-S. 188-
Löwenkampf, s. Thierkampf.
Log, Logleine, ist ein Werkzeug, wonach man die GeschwlMdigkeit des Laufs eines Schiffes schätzt. Es besteht aus ei-nend Stück Holz in Gestalt eines Boots, welches einen Fußlang und am Boden mit so viel Bley ausgegosscn ist, als eszum Ballast braucht. An diesem hängt eine lange Schnur,die in jeder Klafter durch einen Knoten bezeichnet ist. Die-ses Log wirft ma» vom Hiittcrtheii des Schiffs in's Meerund läßt die Schnur so lange nach, bis es aus dem Triebe-es Schiffs ist. Alsdann fängt man an zu bemerke», wieviel Knoten am Faden man in einer halben Minute ablaufenläßt; sind eS scchse, so läuft das Schiff eine Viectelmeilein einer Stunde. Der älteste Gebrauch dieserLogleine ist vom Jahr 1570. Da die Berechnungnach der Logleine vielen Unrichtigkeiten unterworfen ist, soerfand Herr Vallois einen neuen Log, der aber auch nichtganz richtig befunden wurde. Jaeobson technol. Wor-te rb. H. 625. Auch Herr Bougguer hat das Log durcheine Einrichtung zu verbessern gesucht, die in der Ausübungauf manche Art vortheilhast zu seyn scheint. Gewöhnlich ist
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