daS Meer in einer Tiefe von 50 — 60 Fuß ruhig; wennman also, vermittelst eines Taues von solcher Länge, mitdem gewöhnlichen Log statt des cingegvffenen 'Bleyes einenKörper verbindet, der dein Andringen des Wassers allcntrhalben eine große Fläche entgegenseht, z. B. zwey Plattenstarkes Eisenblech, die sich rechtwinklicht schneiden, sowürde das Log als an einem Anker daran fest liegen, oderdoch bey weitem nicht so stark, als das gewöhnliche, be-wegt werden. Dieser Körper ist an der gewöhnlichen Log-leine befestiget, welche durch das durchbohrte Log gehet unddurch einen Vorstecken gehindert wird, daß der Körper sichnicht weiter, als 50 — 60 Fuß von dem Log entfernen kann.Die Nebenleine, welche in der Logleine eingespitzt und miteinem Stecken in dem Log befestigt ist, um es während deSVersuchs aufrecht zu halten, läßt los, wenn die kogleinestark angezogen wird. Dadurch geschieht es nun, daß mannach geendigtem Versuche diesen Körper wieder dem Log nä-hert, und ihn mit demselben, als einen einzigen Körper,wieder aus dem Wasser aufnimmt. Wenn das Log ein ge-rader Kegel ist, dessen Seiten 6 Zoll und dessen Grundfläche«inen Durchmesser von r Zoll hat, wenn ferner die Plattenvon Eisenblech sich rechtwinklicht schneiden und Quadrate sind,deren Seiten 9 Zoll 8^ Linie sind; so hat die Erfahrung ge-lehrt, daß ein solches Log nur den fünften Thcil der Ge-schwindigkeit des Wassers annimmt, unterdessen das alteLog mit der ganzen Geschwindigkeit desselben fortgeht.
Herr Hopkinson aus Philadelphia hat eine neueArt von Log erfunden, um die Geschwindigkeit eines auf of-fener See segelnden Schiffs, und folglich den zurückgelegtenWeg genauer, als es bisher geschehen konnte, zumessen.Das Log, welches Herr Hopkinson vorschlägt, ist ganzeinfach, und besteht aus einer kupfernen Röhre, ungefähr2 Zoll im Durchmesser, welche bis unter den Kiel hinabgehtund oben bis an die Flott'Linte reicht, wenn das Schiff seinevolle Labung hat- Diese Röhre ist unten umgebogen, etwa
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