Band 
Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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186
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,z6 Logarithmen.

nützigeKalenderlesereyenvonF. A. FreseniuS.1786. i. B- S- 4Y. Der Schottlander Johann Ra-pier oder Neper, Baron von Merck istvn, un-weit Edinburg (geb. 1550, gest. 1617 d. ;rcn April)kam auf einem andern Wege auf die Erfindung der Logarith-men und machte seine Entdeckung 1614 bekannt. Nach-richten von dem Leben und den Erfindungenberühmter Mathematiker, 1788-1 Th. S. 259.Der erste Erfinder derselben war er aber nicht, doch bat erLas Vudluist, daß er den Gebrauch der Logarithmen zurAbkürzung der beschwerlichsten Rechnungen zeigte, solchezuerst öffentlich auf die Sinus und InnAentos der Trigo-nometrie anwandte und sie für die gemeinen Zahlen von 1 bisroooo mit unbeschreiblicher Mühe berechnete. Neperhatte indessen die Logarithmen blos auf Minuten berechnet,aber Benjamin Ursinus erweiterte sie von io zu ioSecunden und machte sie in Deutschland bekannt, in einemHandbuche und einem großen Hanon um i6>8. KästnerGeschichte der Malhem. III. B.S.14- ZwcyMei-len von Edinburg steht noch Margiston House, einstder Wohnsitz des Lords Napier- ^ /,-onr

0/ L^rtarn.

Donckon 1802. Zweit. Band.Der Engländer Heinrich Briggs, zuletzt Professor zuOxford, machte Nepers Erfindung noch bequemer. Erberechnete die Logarithmen 1624 von r bis 20000 und von90000 bis 100200; die noch fehlenden von 20000 bis90020 berechnete Adr. Dlacq, ein holländischer gelehrtter Buchhändler, in dessen ^rt/rnr. ko§. 100020 Loga-rithmen stehen, wie auch die Logarithmen für die Sinusund lanAsntes von ro zu 10 Secunden, die hernach Herrvon Lüser auf jede Secunde berechnete. Nach BriggsTode stichte Gelltbrand dessen Arbeit zu vollenden, undauf Dlacqs Kosten kam zu Gouda >6Zz b'ol. 2>r'§o-nonretrra Lt-rtan?rrca heraus. Im Jahr i6z6 gabVlacq zu Geuda in 8- die nachher so oft aufgelegten

abgekürzten