tiüiaeru aci ^frnmon. p. 87. Don ihm schreiben sichdie drey ersten Figuren oder Grundregeln her, rvornach tiemancherley Schlüsse eingerichtet werden und von denen er inseinen analytischen Büchern den Erweis gab. Die viertesyllogistische Figur, die aber nicht von sonderlichem Ritzenist, soll GalenuS hinzugesetzt haben; man findet al r inseinen Schriften nichts davon. Die icr Kategorien oderPrädicamente soll Aristoteles von dein PychagoräecArchytas empfangen haben. /. Le/mücit in On-cie §ect. II. §. 2. Stolle
S. 428.
Porphyr ins, der im dritten Jahrhundert nach ChristiGeb. unter dem Kaiser Dtocletian lebte, erfand diefünfkrueäicadilia - I. A. Fabricii allgem. Hi-storie der Gelehrsamk. »752. 2. B. S. Z26.-undBoet htus vermehrte im sechsten Jahrhundert nicht nurLie Lehre von den Erklärungen und Eintheilungen, sondernerfand auch die Lehre von den hypothetischen Schlüsse».Cbendas. S. 444« In den Schriften Anselms ausAosta (geb. rozz, ffnoy) finden sich mehrere neue logi-sche Bemerkungen; besonders bedient er sich öfters und mei-stens sehr glücklich des Satzes des Widerspruchs, desGrundsatzes des zureichenden Grundes und des deutlichernBegriffs von der bedingten und unbedingten Nothwendigkeit,vom Möglichen und Unmöglichen u. s. w. Mensel II. S.6S7. Wilhelm Occam, ein englischer Franziskaner(ffiZ47), Schüler von Duns, Lehrer der Theologie zuPariS, erklärte sich für den NominalismuS und verursachtedadurch eine heilsame Reformation in der von den Realistenverderbten Logik und Metaphysik. Meusel Leitf. II. Ab-theil. S. 758. LaurenttuS Valla, 1465., rei-nigte die Logik zum Theil vom scholastischen Wust, that auchetwas eigenes hinzu; besonders wollte er die dritte syllogisti-sche Figur nicht leiden — Orakecti-
cae Dü^utationes. I.ib. III. c. 9. — und brachte diezehn Kategorien auf drey zurück. Idiä. Dib. I. csx. iz.
Petrus