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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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jogi'k.

Petrus RamuS (geb. 1515, -f als Lehrer der Philoso-phie unv der Humanioren zu Paris 1572) gab 154; derLehre von deu ^uuruor Aeneribu8ck>u8aruni, die er schonbeym Aristoteles fand, ihre rechte Gestalt und suchte sie be-liebt zu machen. Er reinigte die Logik von vielem Wuit undsuchte sie für das gemeine Leben brauchbarer zu machen;gieng aber darin zu weit, daß er behauptete, sie sey weiternichts als ar5 den« cklnserencki u. s. w. In Deutschlandmachte Zoh. Lhom. Freigtus die Philosophie deS Rarmus zuerst bekannt. Meianchthon ließ auch schon vielUnnützes aus der Logik weg und behielt blos das Nützlicherebey. Noch bessere Wege schlug ein deutscher RechtSgelebrtecein, Jac. Acvntius (geb. zu Trident um 15**, -f umi;66); er wurde aber mit seinen heilsamen Vorschlägen kaumbemerkt. Bacon wurde zwar mehr bemerkt, aber doch nichtmehr befolgt. Joh. Ravani war der erste, der im «;tenJahrhundert eine juristische Logik schrieb. I. A. Fabrtcitallgem. Hist. der Gelehrs. 1752. 2. B. S. 977 »

Die erste deutsche Logik gab Wolfgang Büttner 1576zu Leipzig heraus. Ebendas. 1754. G. S. Z' 9 -Gegen das Ende des i6ten Jahrhunderts bemühet« sichEdmund Richerius, die Logik wieder auf die erstenGründe der Natur zurückzuführen. Sein Buch war gleich-sam der Vorgänger des Carte st uS. Juvenel de Cac-lencas Gesch. der schönen Wissenschaften undfreyen Künste, übers. von I. E. Kappe, » 749 »i. Tb. 2. Abschn. 2. Kap. 198 folg. CartesiuS zeigtein etlichen Schriften von 16Z7 — in seiner Or§^t. cke7?ret/tocko — und 1641 — in seinen »neckrtat. cke ^ri/zrer

—, daß man ohne scholastische Tcrmtnolo« .gien und ohne aristotelische Logik philofopbiccn und sich auchden Ungelehcten deutlich machen könne. Er gab daher vierRegeln, die den Sachen nach zwar nicht neu waren, aberdoch dazu dienen sollten, die Syllogismus-Kunst entbehrlichzu machen. Der erste Cartesianer, der eine vollständige Lo-gik schrieb, warJvhann Clauberg; er gab sie 1655

her-