Lorbeerbaum.
Lotterie.
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Lorbeerbaum, mit dessen Blättern man verschiedene Speisenwürzet und dessen den Kirschen ähnliche Früchte l» den Apo-theken zu Arzeneyen gebraucht werden, wurde von den Rö-mern aus Cyprus nach Italien gebracht, wächstin Griechenland und nun auch in Italien wild/ aus welchenLändern er zu uns gekommen ist. Bey den Alle» war erdem Apollo geweiht, weil die Daphne, die vor ihmflobe, in einen Lorbeerbaum verwaudclt wurde.
XV.-40.
Loth. Ale r ander Calignonus PelrensiuS ausDauphins fiel auf den Gedanken, wie Ebbe und Fluchin 24 Stunde» zweymal wegen Bewegung der Erde abwech»sein, so könnte auch wohl ein Loth an einem Faden derglei-chen Abwechslungen zeige». Er brauchte also Fäden unter-schiedener Lange von 5 Fuß bis zo, in Röhre» vor Bewe-gung der Luft verwahrt, am Lothe unten eine Spitze, übereine andere aufrechistehende gerichtet. Da bemerkte er, daßdie bewegliche Spitze von der unbeweglichen alle sechs Stun-den nordwärts und südwärts abwich, doch etwas von Nor-den gegen Osten und von Süden gegen Westen. Gassendiführt mehr davon an, läßt aber die Sache noch unentschie-den. Erfahrungen dieser Art sind nachher mehr gemachtworden. Die Geschichte findet man in Den. ctecievratro-
r-e^. Ler^r/r... Grcifswald 1767. §.n. u. f. Joh- Caramucl und Bootista Morinusschrieben ani ersten darüber. Kastrier Gesch. der Ma-th er». IV. S- 4Y2.
Lotterie. Im ganzen Alterthume findet sich nichts, was mitunsern Lotterien größere Aehnlichkeit hätte, als die con^ia-ria der Römer, und es läßt sich wohl vermuthen, daßdiese die Veranlassung zu jenen gegeben haben. Reiche Per.sonen in Rom, vornehmlich die Kaiser, pflegten, wenn siesich die Gewogenheit des Volks erwerben oder sichern woll-ten, unter dasselbe Geschenke an Victualre», auch Kostbar-keiten